Mosaik 566 - Die Hirschreiterin

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Februar 2023
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 147 + Titelbild + S. 2
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Orient-Okzident-Serie
Heft davor Triumph in Trapezunt
Heft danach noch keins

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: Hakawati al-Ahmaq


Nachdem Euphemios und Kapitän Rurik in Trapezunt aufgegriffen wurden, lässt Sveytaman sie zu Lela in den Palast des Logothetes bringen. Euphemios behauptet den Kapitän nur flüchtig zu kennen, aber er habe die Abrafaxe in einem Keller am Hafen gefunden. Lela schickt Sveytaman los, um die Aussage zu überprüfen. Die zwei Gefangenen werden inzwischen im Kerker des Palastes eingesperrt.
Auf der Burg des Grenzwächters meldet sich der Bote mit der Nachricht zurück, dass Trapezunt von verräterischen Soldaten erobert wurde. Digenes Akritas gibt den Befehl, dass sich die verbündeten Bauern vor der Stadtmauer von Trapezunt sammeln sollen. Zwei Tage später reitet er auch mit Indira, Abrax und weiteren Begleitern los. Als sie eine Rast einlegen, wird der Grenzwächter von einem Wespenschwarm angegriffen. Er befürchtet das Schlimmste, doch Indira kann mit ihrem Hirsch den Wespenschwarm ablenken und die Gefahr abwenden. Da sein Leben gerettet wurde, hat sich die Prophezeiung vom Wandteppich der Familie erfüllt. Digenes erklärt ihr, dass es noch einen zweiten Teil der Prophezeiung gibt. Dieser besagt, dass die Hirschreiterin den Grenzwächter heiraten wird. Indira zeigt ihm ihre Zuneigung durch einen Kuss. Dann bemerkt sie, dass ihr Hirsch nicht mehr zurückkehrt und in den nahen Wald flieht. Sie ruft dem Tier ihren Dank für die Hilfe hinterher. Den weiteren Weg reitet Indira zusammen mit Digenes auf seinem Pferd.
Vor der südlichen Stadtmauer von Trapezunt treffen am Mittag die ersten Bauern ein. Lela verhört gerade Califax, der von Sveytaman geschnappt wurde. Doch er weiß nicht, wo seine Gefährten sind. Der Droungarios berichtet von den bewaffneten Bauern, die von Digenes Akritas vor die Stadtmauer geschickt wurden. Lela befiehlt, dass die Bauern von seinen Soldaten auseinanderzujagen sind. Der Droungarios schlägt vor, dafür den Elefanten einzusetzen, was Lela aber ablehnt.
Inzwischen werden einige Bauern ungeduldig und wollen nicht länger auf den Grenzwächter warten. Ein junger Heißsporn sammelt einige Gleichgesinnte, die gemeinsam mit ihm losschlagen wollen. Da öffnet sich plötzlich das Stadttor und ein Trupp von Soldaten marschiert in Schildkrötenformation heraus. Die zuvor noch kampfeslustigen Angreifer werfen jetzt ihre Sensen und Mistgabeln fort und nehmen Reißaus. Doch nun naht ihr Retter Digenes Akritas und schwingt bedrohlich seine Peitsche.
Lela hat derweil Euphemios aus dem Kerker holen lassen. Sie konfrontiert ihn mit interessanten Aussagen von Califax. So habe er berichtet, dass es die Idee von Euphemios war, die Gesandten mit ihrem Elefanten über Konstantinopel reisen zu lassen. Euphemios muss ihr nun seinen Plan verraten, dass die Gesandten dort als Spione verhaftet werden sollten. Er hoffte selbst damit Statthalter einer Provinz zu werden.
Sveytaman beobachtet, dass sich die Soldaten vor dem Tor ergeben und ihre Waffen zu Boden werfen. Lela erkennt den Ernst der Lage und fragt zwei Soldaten im Palast, ob sie sich auch ergeben wollen. Nachdem Lela ihren Sold verdoppelt, erklären die zwei, dass sie ihr folgen. Sie holt Kapitän Rurik aus dem Kerker und will ihm sein Schiff zurückgeben, wenn er sie nach Konstantinopel bringt. Auch Euphemios, der Elefant und Califax sollen sie begleiten. Rurik ist erfreut, dass sein Lieblingskoch mitkommt und stimmt zu.
Sveytaman soll das Stadttor schließen lassen, doch Digenes Akritas kann es offenhalten und die Bauern hineinlassen. Sveytaman wird von den Soldaten ergriffen und in den Kerker gebracht. Er hofft vergeblich auf Rettung, denn Lela lässt bereits den Elefanten im Hafen verschiffen, berichtet Isaak. Er begrüßt erfreut Indira und erfährt, dass sie bei ihrem Bräutigam Digenes als Hüterin der Gerechtigkeit bleiben wird. Sie bittet Isaak, allein nach dem Elefanten suchen und auf ihn aufzupassen. Isaak stimmt ihrer Bitte recht traurig zu und wünscht ihr viel Glück.
Der Logothetes Manuel will sich bei Digenes Akritas für seine Freilassung bedanken. Doch Indira befragt ihn, warum er den kaiserlichen Soldaten keinen Sold mehr bezahlt hat. Er erklärt, dass der Bau seines Palastes recht teuer war. Als Hüterin der Gerechtigkeit schlägt Indira vor, dass der Logothetes wegen der Unterschlagung der Gelder in den Kerker gebracht wird. Die Kaiserin Irene soll über ihn urteilen. Der Droungarios soll inzwischen seine Aufgaben übernehmen.
Abrax hat von Isaak erfahren, dass Lela nicht nur den Elefanten, sondern auch Califax entführt hat. Er sucht vergeblich nach Brabax, der verschwunden ist. Isaak trifft im Hafen Herrn Komnenos, der ihm eine Mitreise auf seinem Schiff bis nach Amastris anbietet. Abrax entschließt sich, Isaak und Sigimund zu begleiten, um Califax zu finden. Vielleicht hat sich Brabax heimlich auf das von Lela gekaperte Schiff geschlichen?

Figuren

Bemerkungen

  • erwähnte Orte: Konstantinopel, Trapezunt, Bagdad, Frankenreich, Amastris
  • Der Marienkäfer schaut beim Picknick zu (S. 6 Panel 5).
  • Ein Soldat zielt mit einer Schleuder von der Mauer (S. 37).
  • Isaak wünscht Indira und Digenes jiddisch "Masel tov!" (S. 45). Die Übersetzung "Viel Glück!" wird in einer Fußnote erklärt.
  • Der Kanzler aus der Runkel-Serie schaut aus einem Fenster (S. 46).
  • Ein im Käfig eingesperrtes Huhn ist in einen Holzziehhahn verliebt (S. 49 Panel 1).
  • Der Wirt serviert einen gemischten Eisbecher mit Waffeln (S. 50 Panel 5)
  • Brabax wird nur erwähnt und bleibt verschwunden.

Redaktioneller Teil

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 3 Coverentwürfe
7 Vespa orientalis
15 Von Anfang bis Ende
38 Die Bauern
46 Figurinen-Entwurf: Logothetes Manuel
49 Die Komnenen

Externe Links

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