Mosaik 300 - 300 Abrafaxe Abenteuer

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[[Kategorie:Abrafaxe-Amerika-Serie (Einzelheft)]]
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Version vom 22:05, 25. Nov. 2021

Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 2000
Nachdruck in SB 75 - Der Schatz in der Wüste
Das Geheimnis ewiger Jugend
Umfang 84 Seiten
Panel 183 + 74 + Titelbild
Katalog 1.01.300
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Amerika-Serie
Heft davor Die Abrafaxe stellen die Weichen
Heft danach An den Ufern des Hudson

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Der erste Teil des Heftes enthält die Kurzgeschichte In vitro veritas. Die reguläre Hefthandlung beginnt nach dem Mittelteil.
Erzähler: anonymer Erzähler
Nach dem Abschied von ihren Freunden aus dem Orient-Express sowie Professor Loftus und dessen Frau Lea Loftus segeln die Abrafaxe mit einem Papyrusboot von Basra aus durch den Persischen Golf. Ihr Ziel ist die Küste Westindiens. Dort wollen sie ihrem Freund, dem Maharadscha von Udaipur, einen Besuch abstatten. Nach den aufregenden Abenteuern, finden sie, haben sie sich etwas Ruhe verdient. So lassen sie es ganz gemächlich angehen und vertreiben sich die Zeit. Abrax angelt, Califax brät und vertilgt die gefangenen Fische und Brabax widmet sich der aufregenden Lektüre des Buches Wachstumsvorgänge im Stranggewebe kaukasischer Steppengräser. Doch die Ruhe währt nicht ewig.
Zwei Tage später geraten die drei in ein heftiges Unwetter. Schnell ist das Segel zerstört, und man treibt nahezu manövrierunfähig in der tosenden See, als vor ihnen plötzlich ein Licht erscheint, auf das sie geradewegs zusteuern. Brabax hat drei mögliche Erklärungen für derartige Lichtphänomene: UFOs, Geister und Zeittore. Da man nicht an Geister glaubt und ein UFO ebenfalls schnell ausgeschlossen wird, sind sich die drei schnell im klaren, dass sie erneut ein Zeittor passieren. Sofort beruhigt sich die See. Die Temperatur ist um etliche Grad gefallen und ein dichter Nebel zieht auf. Durch Zufall entdecken sie eine im Wasser treibende Zeitung. Man fischt sie heraus und stellt überrascht fest, dass es sich um ein Exemplar vom 5. März 1929 handelt. Also muss ein Zeitsprung von etwa 30 Jahren stattgefunden haben. Noch eine weitere Tatsache gibt Anlass zur Überraschung: Das Boot, das so lange schwimmfähig war, ist ganz plötzlich voll Wasser gelaufen und droht zu sinken. Zum Glück hören die Abrafaxe ein Motorengeräusch, und schon bald nähert sich ein kleiner Dampfer. Drei Männer springen eilig von Bord in das Boot der Abrafaxe, die wiederum den Dampfer entern. Einer der drei Fremden verliert beim Sprung ins Papyrusboot einen grünen Hut, der auf Califax' Kopf landet.
Die Abrafaxe vermuten in den drei Flüchtenden blinde Passagiere und wollen den Kapitän informieren, doch stellen sie fest, dass sich niemand weiter an Bord befindet. Vor lauter Verblüffung lässt Califax einen Rettungsring fallen, der beim Aufprall verdächtig klirrt. Man untersucht ihn und entdeckt einige Flaschen geschmuggelten Whiskey. Für Verblüffung bleibt wenig Zeit, denn plötzlich taucht neben ihnen ein Polizeiboot auf. Der Dampfer der Abrafaxe wird aufgebracht und einige Polizisten stürmen an Deck. Schnell identifiziert einer der Beamten, Agent Fenner, die Abrafaxe als die berüchtigte Jacetti-Bande, obwohl deren Steckbrief mit den dreien keinerlei Ähnlichkeiten aufweist. Fenners Chef Kent C. Bludd erkennt dann auch den Irrtum und beschließt, die Abrafaxe auf Ellis Island abzusetzen, da er sie für illegale Einwanderer hält. Ihren Erklärungen schenkt er keinen Glauben. Nachdem er die drei abgesetzt hat, widmet er sich wieder der Verfolgung der Jacetti-Bande, die in Rhode Island an Land gegangen ist. Die Abrafaxe indess sind in Amerika angekommen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Figuren

Bemerkungen

Redaktioneller Teil

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.
  • Das Heft ist das umfangreichste der Mosaikgeschichte bisher. Die Mosaikhandlung umfasst davon allerdings nur 19 Seiten - ein Minusrekord.
  • Auf dem Doppelcover sind 300 Hefte abgebildet. Die meisten davon in dem Stapel, auf welchem Califax sitzt, um das Heft 300 zu lesen, oder in dem Stoss, den Abrax gerade trägt. Zum Glück für den Leser fährt ein Windstoß in Abrax' Stapel und verteilt einige Hefte im Wirbel, so dass folgende Cover erkennbar sind:

1/76, 3/76, 4/76, 6/76, 9/76, 10/76, 11/76, 12/76, 3/77, 4/77, 9/77, 3/79, 4/79, 9/79, 2/80, 5/80, 6/80, 7/80, 9/80, 10/80, 1/81, 4/81, 7/81, 2/82, 4/82, 11/82, 2/83, 3/83, 4/83, 7/83, 2/84, 3/84, 4/84, 9/84, 10/84, 3/85, 4/85, 10/85, 9/86, 11/86, 3/87, 5/87, 193, 200, 225, 229, 231, 232, 233, 236, 240, 245, 250, 252, 253, 254, 260, 270, 271, 277, 283, 292, 296, 300

  • Auf der Karte von Seite 65 hat man Belgrad und Sofia vertauscht.
  • Der Inhalt dieses Heftes wurde zum Bestandteil einer als Nummer 55 erschienenen griechischen Doppelausgabe für die Monate Juli und August 2006. Das vom Verlag γράμματα editierte Heft erhielt das Cover des Mosaik 301 (Bild 1) und enthält außerdem auch den Inhalt des deutschen Mosaik 301. Dieser Comic wurde im Januar 2014 auch zum Bestandteil eines griechischen Sammelbandes.
  • 2008 erschien weiterhin eine ungarische Ausgabe beim Budapester Verlag Ratius. Für die Titelseite wurde ein bearbeitetes Panel aus dem Heftinneren benutzt (Bild 2).

Externe Links

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