Mosaik 475 - Der Gott aus der Maschine

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Stammdaten
Titelbild Erschienen Juli 2015
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 156 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Abrafaxe-Römer-Serie
Heft davor Der Sklavenaufstand
Heft danach Die ewige Baustelle

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Tacitus
Vor der Küste der Kyrenaika, unweit des Hafens von Apollonia, lagert das kleine Heer der aufständischen Sklaven. Man will übers Mittelmeer fliehen, in Varinias Heimat. Doch dafür braucht es ein Schiff, und um ein Schiff zu bekommen, braucht es einen Plan, um die Wachmannschaft wegzulocken. Diesen umzusetzen ist Abrax losgezogen. Er berichtet dem Zenturio der Garnison von Apollonia, dass Kyrene von den Aufständischen eingenommen worden sei. Die Garnison solle sich stehenden Fußes zum Entsatz dorthin begeben. Doch ganz so leicht lässt sich der Zenturio nicht aufs Kreuz legen. Er stellt Abrax eine Fangfrage, die jedoch ein etwas einfältiger Legionär für ihn korrekt beantwortet. Trotzdem zaudert der Zenturio, den Befehl zum Abrücken zu geben. Abrax kratzt ihn an der Ehre und hat sofort durchschlagenden Erfolg. Allerdings wird er dazu verdonnert, mit der Wachmannschaft nach Kyrene zu ziehen.
Sofort nutzen die ehemaligen Sklaven die Chance und chartern ein Schiff, das sie übers Mittelmeer bringen soll. Doch Abrax, ihr Anführer, fehlt. Doch diesem gelingt es mit einem simplen Trick, seinen Bewachern zu entkommen. Er müsse eine dringende Nachricht an einen Kapitän Nemo weiterleiten, streng geheim. Der Zufall will es, dass ein Kapitän dieses Namens tatsächlich bekannt ist, und so darf Abrax gehen. Sofort eilt er zurück zum Hafen, erreicht diesen rechtzeitig vor der Abfahrt und kann das gecharterte Schiff besteigen. Jubelnd segeln die Aufständischen in die Freiheit.
Ebenfalls auf dem Mittelmeer unterwegs ist der Rest der ehemaligen Reisegesellschaft: Spontifex' Truppe, Titus und die Germanenkinder Vada und Ule sowie Brabax und Califax hatten Alexandria verlassen und segeln nun Richtung Athen. An Bord haben sie den berühmten Erfinder Heron kennengelernt, der in Athen eine Theatermaschine vorführen soll, wobei ihm Brabax gern assistiert.
In Athen angekommen treffen sie auf den reichen Philopappus, der sich ein kleines Wortduell mit Thusnelda liefert, woraufhin diese jedoch einen Auftritt des Zirkus' vor einigen, ebenfalls sehr reichen und einflussreichen Bürgern ergattert. Brabax hilft unterdessen Heron, seine Theatermaschine (einen aufklappbaren Zeus) umzukonstruieren, da der Erstentwurf beim Regisseur, Laris Treverorius Dogmaticus, durchgefallen ist. Aus dem Aufklappzeus wird ein Aufblaszeus, der sich wie von Geisterhand während der Vorstellung im Dionysostheater aus einer Dampfwolke erhebt. Die Gäste sind beeindruckt, die zunächst etwas skeptisch aufgenommene Vorstellung des Zirkus' wird somit zum Erfolg. Und noch wichtiger: Erfolgversprechende Verbindungen nach Rom sind geknüpft! Ein zukünftiger Auftritt in der ewigen Stadt rückt in greifbare Nähe.
Dorthin wollen auch die Chatten um Wigbald. Doch diese erholen sich von der anstrengenden Reise erst einmal in einer Therme. Ihre Ankunft verzögert sich dementsprechend.
Nicht weit von der afrikanischen Küste entfernt trifft die Nautilus mit den ehemaligen Sklaven an Bord auf die Flotte des Tacitus, der vom Kaiser ausgesandt wurde, den Aufstand niederzuwerfen. Noch haben die Römer keine Ahnung, wen sie da anhalten. Doch der feige Kapitän hat nix Eiligeres zu tun, als Tacitus von der wahren Identität seiner "Fahrgäste" in Kenntnis zu setzen. Die Sklaven scheinen verloren. Doch da fasst sich Abrax ein Herz und setzt alles auf eine Karte: Er schwingt sich an einem Seil über die Bordwand, ergreift mit den Beinen den römischen Gesandten und "entführt" diesen auf die Nautilus. Mit dem Schwerte bedroht ist dieser zumindest zu einem Kompromiss bereit: Man lässt die Sklaven ziehen, wenn sich Abrax den Römern ausliefert. Dieser willigt ein. Er wird von den Häschern in Bande geschlagen und von Tacitus zurück nach Leptis Magna gebracht. Dort führt dieser den Anführer der Aufständischen vor, zur Abschreckung für alle möglichen Nachahmer.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Erwähnte Orte: Apollonia, Kyrene, Kyrenaika, Piräus, Athen, Alexandria, Rom, Olymp, Tempel des olympischen Zeus, Kommagene, Türkei, Afrika, Africa Proconsularis, Parnassus, Italia, Leptis Magna, nur S. 2: Germanien
  • Neben der Nautilus im Hafen von Apollonia liegt das Mühlenschiff (S. 9).
  • Die Dekoration der Theaterbühne (S. 36 oben) zeigt u. a. einen Engel beim Einkauf.
  • Einer der beiden Legionäre im Zwiegespräch (S. 4) ähnelt im Gesicht den streitenden Mundstuhl-Tassen - allerdings unbeabsichtigt.
  • Grumpy Cat schlurft durch den Hafen von Apollonia und lässt sich auch von den Legionären nicht stören (S. 4).
  • Herons Klage, es sei "wie immer bei diesen Großprojekten", lässt sich zugleich als Seitenhieb auf neuzeitliche Bauprojekte wie den Flughafen Berlin Brandenburg oder die Hamburger Elbphilharmonie verstehen (S. 14).
  • Zum Wein gibt's beim Circus Spontifex neben Obst auch Gummibärchen (S. 50 oben).
  • Der Marienkäfer hockt auf Seite 12 mit Brabax auf einer Holzkiste.
  • Eine Haken-Hand (von Kapitän Hook?) steckt in einem Holzstamm am Hafen (S. 9)
  • Auf einem Tisch in der Theater-Umkleide liegt eine Guy-Fawkes-Maske (S. 44)
  • S. 44: Auf dem großen Tisch im oberen Bild liegen Gießäste von einem Plastspritzgußmodell, sowie der Kleber dazu. Das fertige Modell ist wohl die Kugel in der Mitte.
  • Auf der linken Holzkiste (S. 17 oben) ist ein Aufkleber vom Brandenburger Tor und auf der rechten Kiste je einer vom Eiffelturm, von Sydney (Theater) und einem weiteren Ort zu sehen und daneben steht wieder der Koffer.

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Das Heft wurde im Newsletter 261 beworben.
  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
4 Film: Die Sache mit den Nasenhaaren - Ein Auszug aus der ersten Lesung.
8 Sprechblase ist nicht gleich Sprechblase - erklärt Andreas Pasda.
24/25 Film: Leni zeigt das Experiment mit der Knautschflasche.
30 Film: Ein Rückblick auf das Comicfestival München.
46 Film: Ein Auszug aus der Farblesung.

[Bearbeiten] Externe Links

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