Mosaik 472 - Alle Wege führen nach Rom

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Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2015
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 144 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Abrafaxe-Römer-Serie
Heft davor Im Reich der Garamanten
Heft danach Das ägyptische Orakel

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Comic

[Bearbeiten] Inhalt

Erzähler: Tacitus
Titus, Vada und Ule sind im verlassenen Grenzdorf Fidelcastrum gelandet. Der Ort ist unheimlich. Besonders die Geräusche, die aus dem abgedeckten Brunnen dringen, lassen ihnen die Haare zu Berge stehen. Titus und Vada wollen Reißaus nehmen, aber der tapfere Ule deutet die Laute richtig: Irgendjemand ist dort eingesperrt! Nach einigem Hin und Her lassen sich die anderen beiden von ihm überreden, den Deckel des Brunnens zu öffnen und nachzusehen. Und tatsächlich ist es niemand anderes als die lang gesuchte Selene, die sich beim verblüfften Titus mit einem innigen Kuss für die Rettung bedankt. Dieser hat seine Angebetete ohne ihre Maske, die sie in seiner Gegenwart bis dahin stets trug, gar nicht erkannt. Die beiden Kinder schalten deutlich schneller und klären Titus auf, wen er da eben befreit hat. Selene indes, von Erschöpfung übermannt, sinkt in Titus' Armen in Ohnmacht. Die Retter handeln schnell. Sie entfachen ein Feuer und entledigen die bewusstlose Selene ihrer nassen Kleider (nicht im Bild). Titus bedeckt die Entblößte behutsam mit einer wärmenden Decke. Nach dieser Aktion, bei der er sich offensichtlich davon überzeugen konnte, dass Selenes übliches Kostüm - angesichts ihrer zierlichen Gestalt - recht unvorteilhaft aufträgt, ist der junge Römer erst recht Feuer und Flamme für die schöne Reisegefährtin. Fortan kann er kein Auge von ihr lassen. Kaum ist Selene erwacht, teilt ihr Titus seine Verwunderung mit, dass sich ein so zauberhaftes Mädchen so seltsam verkleidet. Selene beginnt daraufhin, die Geschichte ihrer Familie zu erzählen.
Nachdem sie geendet hat, beschließen die Vier, ihre anderen Gefährten zu suchen, die Abrafaxe und Spontifex' Truppe, die sich auf verschiedenen Routen nach Ägypten aufgemacht hatten, um Selene zu befreien. Die in Geografie bewanderte Selene bestimmt Alexandria als nächstes Reiseziel. Dort, da ist sie sich sicher, wird man die Gefährten wiedertreffen.
Nur kurze Zeit nach dem Aufbruch erreicht eine Patrouille der Garamanten Fidelcastrum. Diese wurde von Mitismanni und Menpauros hergeführt, um die gefangene Selene abzuholen, die dem Garamantenkönig verkauft werden soll. Natürlich ist das Versteck leer. Den Beteuerungen der Sklavenjäger wird kein Glauben geschenkt. Isintur, der Chef der Patrouille, lässt sofort Kurs zu den königlichen Steinbrüchen nehmen. Dort sollen die beiden Schurken den kläglichen Rest ihrer Tage verbringen.
Hoch droben im Norden, in den kalten Gefilden Germaniens, ist Veleda, Mutter Vadas und Gattin Wigbalds, die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter leid. Schon lange vermutet sie eine Schurkerei der Römer. Doch als ihr Schnee von einem Baum auf den Kopf fällt, wertet sie dies als böses Omen und macht ihrem Gatten die Hölle heiß. Der hat die ewige Ungewissheit (und wohl auch die Tiraden seines Weibes) ebenfalls satt und schart seine Mannen, genau sechs, um sich. Sie rüsten sich und ziehen gen Rom, die vermissten Kinder zu suchen.
Dort bereitet die Nachricht vom Grenzübertritt der Chatten dem ehemaligen Konsul Marcus Julius Prudentio, Titus' Vater und nun verantwortlich für die Kanalisation der Stadt, große Sorgen. Er schlussfolgert, dass dies sein Rivale Aulus Flavius Improbus zum willkommenen Anlass nehmen wird, einen Krieg gegen Germanien anzuzetteln. Da Marcus bei Kaiser Trajan in Ungnade gefallen ist und nicht vorgelassen wird, verfasst er einen warnenden Brief. Anschließend muss er sich um seine eigenen Probleme kümmern: Die Elefantendame Avicula geht nicht gerade schonend mit der Einrichtung und seinen Kunstgegenständen um. So macht er aus der Not eine Tugend und lässt Avicula kraft ihres Rüssels die Abwässerkanäle unter dem Quirinal säubern.
Kurze Zeit später im Senat von Rom: Der Konsul Aulus Flavius Improbus tut genau das, was Marcus befürchtet hat. In einer flammenden Rede versucht er zunächst, Elefanten in Rom zu verbieten (er wurde kurz zuvor Opfer von Aviculas Wasserspritzkünsten), was ihm jedoch nicht gelingt. Anschließend beschwört er die Gefahr durch plündernde Germanen herauf und fordert ein hartes Eingreifen. Doch Marcus' Wort hat noch immer Gewicht im Senat. Von Tacitus nach seiner Meinung befragt, schlägt er vor, die Barbaren freundlich zu behandeln und sie in die Hauptstadt kommen zu lassen. Er hofft, dass die Kinder bis dahin in Rom sein werden. Der Kaiser und die Senatoren sind einverstanden, Aulus ist überstimmt und der Krieg noch einmal abgewendet. Vorerst jedenfalls.
An der fernen Südgrenze des Imperiums hat die Karawane der Abrafaxe, die in Begleitung von Julius Maternus und einer Garamanteneskorte in Richtung Römisches Reich aufgebrochen war, die Grenzfestung Cidamus erreicht. Dort hat man die drei Gefährten und besonders Califax' Kochkünste nicht vergessen. Der Kommandant von Cidamus, der von der Suche der Abrafaxe nach ihrer Gefährtin Selene weiß, zeigt ihnen eine vermeintliche Familie, die sich dadurch verdächtig gemacht hat, dass sie behauptete, überhaupt nicht verwandt zu sein, und zudem noch seltsame Geschichten von Germanen, dem Kaiser und den Konsuln erzählt hat. Abrax ergeht es zunächst so wie Titus: Er erkennt Selene ohne ihre Verkleidung nicht. Doch zum Glück erkennen Vada, Ule und Titus Abrax an seiner Stimme. So ist zumindest ein Teil der alten Reisegesellschaft wieder vereint. Man beschließt zunächst, nach Leptis Magna zu ziehen, dort mit Spontifex' Truppe zusammenzutreffen und gemeinsam weiter nach Rom zu reisen, wo man sich beim Kaiser für die Befreiung von Selenes Familie aus der Sklaverei einsetzen will. Als Titus das Wort "Heiraten" erwähnt, reagiert Selene überraschenderweise ziemlich schnippisch, was wiederum Titus aufbringt, der daraufhin auf Rom pfeift und Selenes Familie im Alleingang zu befreien gedenkt. Also werden alle Reisepläne über den Haufen geworfen und die Karten neu gemischt. Man beschließt, dass sich Vada und Ule, Brabax und Califax und natürlich Selene Titus anschließen und nach Ägypten ziehen. Abrax soll allein nach Leptis Magna reisen, sich dort mit Spontifex treffen und gemeinsam mit diesem und seinen Leuten ebenfalls nach Ägypten aufbrechen. Als Treffpunkt vereinbart man den Hafen von Alexandria.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

[Bearbeiten] Redaktioneller Teil

  • Impressum
  • Werbung für Nickelodeon
  • MOSAIK-SHOP-Bestellschein und die Abobestellung

[Bearbeiten] Mitarbeiter

[Bearbeiten] Weitere Besonderheiten

  • Im Januar 2015 wurde bei facebook ein nur teilweise fertig gezeichnetes Panel (Marcus wurde von Andreas Pasda schon gezeichnet und geinkt, Avicula ist noch im Aufriss-Stadium von Jörg Reuter) von Seite 35 veröffentlicht (Bild 1).
  • Das Heft wurde im Newsletter 249 beworben.
  • Der Kioskausgabe liegt der Werbeflyer Das magische Auge im Mosaik bei.
  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 Bleistiftzeichnung und getuschte/unkolorierte Fassung des Titelbildmotivs
3 Film: Ausschnitt aus der Lesung für das Heft
8/9 Film: ursprüngliches Bildmotiv mit afrikanischen Ohrengeiern (die durch Raben ersetzt wurden, wie Maren Ahrens erklärt), Hintergründe zum germanischen Langhaus und zu den germanischen Hausschweinen (von Jörg Reuter erklärt)
30 Film: Kinder tollen in den Jubiläums-T-Shirts herum
35 Film: Andreas Pasda erklärt, wie er sich Gedankenstützen an die Seitenränder skizziert, um seine Zeichnungen mit den ursprünglichen Seitenaufrissen vergleichen zu können
Anm.: Eine solche Gedankenstütze erkennt man auch auf dem Vorschaubild, das vorab auf facebook gepostet wurde (unten Bild 1)
36 Film: Hintergründe zur Amazone in Ephesos, die Phidias zugeschrieben wird
37 Film: Andreas Schulze tuscht den Hintergrund von Panel 3

[Bearbeiten] Externe Links

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