Mosaik 376 - Sohle mit Ohren

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:* Der Anführer der [[Persische Karawane|persischen Karawane]], die von [[Charles-Eduards Räuberbande]] ausgeraubt wurde, heißt [[Abu al-Indrak]] (S. 45).
:* Der Anführer der [[Persische Karawane|persischen Karawane]], die von [[Charles-Eduards Räuberbande]] ausgeraubt wurde, heißt [[Abu al-Indrak]] (S. 45).
:* Im unteren Bild auf S. 51 ist der [[Schwarzer Reiter mit Schnurrbart|Schwarze Reiter mit Schnurrbart]] ohne selbigen zu sehen.
:* Im unteren Bild auf S. 51 ist der [[Schwarzer Reiter mit Schnurrbart|Schwarze Reiter mit Schnurrbart]] ohne selbigen zu sehen.
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:* Der auf dem Backcover erwähnte Philosoph ''Asinus Baceolus'' ist ein ''Dummkopf''.
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:* Der auf dem Backcover erwähnte Philosoph [[Asinus Baceolus]] ist wortwörtlich ein "dummer Esel".
== Redaktioneller Teil ==
== Redaktioneller Teil ==

Version vom 06:25, 30. Aug. 2011

Stammdaten
Titelbild Erschienen April 2007
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 148 + Titelbild
Katalog 1.01.376 (Update 2010)
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Templer-Serie
Heft davor Das Wunder von Konstantinopel
Heft danach Einsame Entscheidung

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: Brabax (S. 2), dann der anonyme Erzähler.
Die Einleitung beginnt mit Brabax' Erinnerungen, auf die später eingegangen wird. Die Reise der Abrafaxe geht weiter in Richtung Jerusalem. Die, Verzeihung Herr Tolkien!, Gefährten tarnen sich als Handlungsreisende. Und Brabax erklärt, dass es eben die fahrenden Händler sind, die u.a. im Mittelalter die Wirtschaft am Leben erhalten. Ein schlechtes Ansehen Handlungsreisender ist eben kein Vorrecht der Neuzeit.
Die abendliche Diskussion wird allerdings jäh unterbrochen, als die, nochmals Verzeihung!, Gemeinschaft von einer Horde Banditen überfallen wird und es zum Kampf kommt, was köstlich von den Normalgroßen Gundomar und Gutfried kommentiert wird. Der Anführer der Räuber, Charles-Edouard, scheint ein alter Bekannter von Hugo zu sein. Im Zuge der Auseinandersetzungen wird Brabax entführt. Entführungen im Nahen Osten waren also auch schon im Mittelalter ein Thema. Die übrigen Faxe und ihre Begleiter werden beim Versuch, die Entführer zu finden, selbst als gesuchte Räuber verhaftet.
Once upon a Time in India
Die jetzt heraufbeschworene Situation erinnert stark an klassische Verwechslungskomödien mit tragischem Einschlag, herrlich. Und besonders Califax erweicht einem in dieser Situation das Herz, als er sich wünscht, ausgerechnet von Brabax gerettet zu werden, den zu retten man ja gerade unterwegs ist. Dieser scheinbar unrealistische Wunsch geht allerdings recht bald in Erfüllung. Denn der Rotschopf ist nicht nur als Einziger in der Lage, die Situation aufzuklären, er weiß auch, wie man höflich und gesittet mit orientalischen Herrschern wie Scharik Abu Masen spricht, dem Emir von Caesarea. Das macht Hoffnung für eine Karriere in der Außenpolitik. An dieser Stelle klärt sich auch der etwas wunderliche Titel auf.
Die Waffenproduktion für den nun auftretenden Sultan der Seldschuken läuft nun, wenn auch etwas holprig, dank Brabax' Hilfe an. Alle Probleme scheinen also gelöst und der Sultan, der ein wenig wie eine degenerierte Dragonballfigur aussieht, wendet sich wieder den schönen Seiten des Regierens zu – in Form seiner verhülltnackten Masseuse Scheherazade. Die zehn Abenteurer setzen ihre Reise fort und das Backcover erlaubt einen Ausblick auf den Handlungsstrang um Gwendolyn, der wohl nächstens weiter erzählt wird.
Nun zu Brabax' Einleitung. Es ist ein moralischer Konflikt, in dem der Kobold steckt. Und er entscheidet sich dafür, eine Lüge aufrecht zu erhalten, um dadurch Gutes zu wirken. Das Problem ist alt; darf man die Wahrheit außen vor lassen, um einer edlen Sache zu dienen? Oder ist die Wahrheit an sich schon eine edle Sache, die durch Lügen pervertiert wird, auch wenn man das Gute damit will? Für Brabax gilt hier: Das Ziel ist entscheidend. Und er nimmt die Lüge in Kauf. Nicht einmal die beiden anderen Abrafaxe werden eingeweiht. Über die Rechtfertigung ließe sich nun trefflich diskutieren. Nehmen wir also den Gegenstand der Moral und legen ihn behutsam zur Seite. Nur noch soviel: Es scheint nicht von ungefähr, dass Brabax` Mütze ein wenig nach einer Narrenkappe aussieht. Die Narrenkappe markiert ihren Träger natürlich als einen Narr, doch nicht nur seit Goethes "Faust" weiß man, dass man durch die Narrenkappe verdeckt auch zur Wahrheit stoßen beziehungsweise sie äußern kann. Unentschiedenheit also auch hier.
Und es gibt noch so viel, über das sich lohnt, zu diskutieren oder zu spekulieren: Die Figur des bereits erwähnten Charles-Edouard, die sauwitzigen Normalgroßen, Abrax' Gedanken, dass Brabax nicht gekämpft hat (liegt das nun daran, dass Brabax eher als Schlaukopf gilt oder weil er für eine Lüge nicht sein Leben riskieren will? Jajaja, wir wollten die moralische Diskussion hier bei Seite legen...), der cholerische Emir, das Privileg, im Schatten sitzen zu dürfen, die Rückblende nach Indien, der leicht dusselige Hufschmied, der unsympathische Wesir undundundundund.

Figuren

Bemerkungen

Redaktioneller Teil

Wie der Damaszener Stahl gehärtet wurde
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  • Die Rum-Seldschuken - Reiter aus der Steppe
  • Kappadokien - Das Land der schönen Pferde
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  • Die Abrafaxe im Exploratorium - Kann ein Ei im Wasser schwimmen?
  • Der Stahl der Götter (Damaszener Stahl)
  • Spaß und Faxen - Wer behält den Überblick? (S. 8/9 von Heft 3/83)
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  • Auflösung der Rätsel aus Heft 375
  • Werbung für Dr. Quendt
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