Mosaik 252 - Götterdämmerung

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:* '''Tiere:''' [[Sachmet]], [[Tutu und die anderen Paviane]], Vögel, Katzen, Hunde, Krokodil, Pferde
:* '''Tiere:''' [[Sachmet]], [[Tutu und die anderen Paviane]], Vögel, Katzen, Hunde, Krokodil, Pferde

Version vom 21:30, 26. Mai 2008

Stammdaten
Titelbild Erschienen Dezember 1996
Nachdruck -
Umfang 52 Seiten
Panel 83 + Titelbild
Katalog 1.01.252
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Griechenland-Ägypten-Serie
Kapitel: Skrotonos-Serie
Heft davor Der goldene Käfig
Heft danach Der verlorene Freund

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: anonymer Erzähler, Sibylla
An Bord der Königsbarke übt Skrotonos seine Ansprache, die er zur Einweihung des neuen Tempels in Karnak halten will. Sibylla ist davon wenig begeistert und zweifelt an deren Wirkung auf die Ägypter. Hämisch lachend verspricht ihr Skrotonos eine große Überraschung. Durch die astronomischen Kenntnisse der Priester weis er den genauen Zeitpunkt einer Sonnenfinsternis. Dieses Ereignis will er so in seine Rede einbauen, dass sich die Sonne gerade in dem Moment verdunkelt in dem er von Ägyptens Vergangenheit spricht. Erst wenn das Bildnis des neuen Gottes, Skrotonos, errichtet sei werde die Sonne wieder erscheinen. Derart angewidert weist sie einen neuerlichen Heiratsantrag ab. Kurz vor der Rede wird sie gefesselt und geknebelt damit sie diese nicht stören kann.
Ein Stück flussabwärts sitzt in einem Nebenarm des Nils das von Abrax entworfene Kampfschiff auf einer Sandbank fest. Selbst die Kraft von zwölf Nilpferden reicht nicht aus um es aus dieser misslichen Lage zu befreien. Aber Hilfe in Gestallt des jährlichen Hochwassers nähert sich bereits. Die Fluten heben das Schiff langsam an und mit die Kraft der Flusspferde schiebt es sich allmählich von der Sandbank.
Zur gleichen Zeit eröffnet Skrotonos die Feierlichkeiten anlässlich seiner Thronbesteigung. Zehntausende Ägypter aus allen Teilen des Landes sind in Reih und Glied angetreten um später die Kunde vom Anbruch eines neuen Zeitalters im ganzen Land verkünden zu können. Die Amun-Priester, die den Machtwechsel erst möglich gemacht haben, erwarten, dass die alten Götter wieder in ihre Rechte eingesetzt werden. Wütend müssen sie mit anhören wie sich Skrotonos stattdessen als lebender Gott ausruft. Ihr Protest wird von den Wachen sofort im Keim erstickt. Etwas abseits wartet der königliche Architekt Arnospeer auf das vereinbarte Zeichen von Haarejab um die Seilwinden am gegenüberliegenden Flussufer, die zur Aufrichtung einer riesigen Skrotonos-Statue dienen, in Gang zu setzen.
Das ist der Moment indem die Wachen an Bord der Königsbarke das sich nähernde Kampfschiff entdecken. Sie entsenden zwei Kriegsschiffe um das komische Vehikel aufzuhalten. Diese werden aber sofort durch das Kampfschiff versenkt. Als es sich anschließend der Königsbarke nähert entdeckt Skrotonos die Abrafaxe und Jadu, er ruft ihnen zu, dass sie nichts gegen ihn ausrichten können und setzt seine Rede fort. Jetzt lässt Haarejab die riesige Statue aufrichten. Sibylla nutzt den darauf folgenden Wutanfall von Skrotonos zur Flucht und springt in den Fluss. Ohne zu zögern springt Jadu hinterher, gerade noch rechtzeitig um sie aus dem noch offenen Maul eines altersschwachen Krokodils zu ziehen. Er bringt sie an Bord des Kampfschiffes in Sicherheit.
Inzwischen ist die Statue mit dem Antlitz des Tyrannen fast aufgerichtet und die Sonne verdunkelt sich. Damit hat Skrotonos genau das Gegenteil von dem erreicht was er wollte. Die abergläubigen Ägypter sehen darin ein Zeichen dafür, dass Skrotonos mit der Verkündung seiner Göttlichkeit die wahren Götter erzürnt hat. Skrotonos tobt und flucht auf seinem Rednerpult und verlangt die Ergreifung der Abrafaxe. Daraufhin bilden die Schiffe des Pharaos einen dichten Ring um das Kampfschiff. Dieses ist ihnen aber haushoch überlegen. Der riesige Fallhaken am Heck des Schiffes versenkt ein feindliches Schiff nach dem anderen. Durch den Abschuss von Brandtorpedos werden weitere Schiffe in Brand gesteckt und versacken im Nil. Nachdem die gesamte Flotte versenkt ist, wendet sich das Kampfschiff der Königsbarke zu. In diesem Augenblick macht Skrotonos den letzten Fehler seines Lebens, er verunglimpft die Abrafaxe als der Unterwelt entstiegene Dämonen. Daraufhin springen alle Männer seiner Besatzung in panischer Furcht von Bord. Das führerlose Schiff wird vom Kampfschiff gerammt und treibt in die Spannseile der Statue. Diese kippt durch den Aufprall langsam um. Der tobende Skrotonos wird von seinem steinernen Ebenbild erschlagen und versinkt in den Fluten des Nils.
Das Kampfschiff legt an und Abrax stürmt entschlossen heraus genau auf Haarejab zu. Dessen Beteuerung, auf der gleichen Seite zu stehen, glaubt er nicht sofort. Erst als er auf den anwesenden Tutanchamun deutet und von den Vorbereitungen zu dessen Krönung erzählt, glaubt ihm Abrax allmählich. Tutanchamun besteigt dann gerade in dem Moment das Portal des Amuntempels als die Sonne wieder hinter dem Mond hervorkommt. Er wird von den anwesenden Ägyptern begeistert als neuer Pharao gefeiert.
Jadu ist wenig begeistert davon, dass die alten Götter wiederkehren sollen und will das Land verlassen. Sibylla schlägt ihm vor mit in ihre alte Heimat Griechenland zu reisen. Als sie auch noch erzählt, dass sie ein Kind von ihm erwartet, stimmt er freudig zu. Ein Dutzend Aton-Priester wollen die sie begleiten. Mit einem Transportschiff machen sie sich zusammen mit Abrax und Califax auf den Weg in die Hauptstadt. Während der Fahrt berichtet Sibylla von ihren Erlebnissen nach der Machtübernahme von Skrotonos:
Nachdem sie zusammen mit Brabax und der Königin auf einem Streitwagen aus dem Palast geflohen war, wollten sie Jadu aus dem Atontempel abholen. Der Tempel brannte aber schon lichterloh und sie versuchten aus der Stadt zu fliehen. Erfolgreich konnten sie einige Straßensperren durchbrechen aber dann brach ein Rad. Sie wurden abgeworfen und die Pferde gingen mit den Resten des Streitwagens durch. Vorerst fanden sie auf dem Dach eines Hauses ein sicheres Versteck. Am nächsten Morgen bemerkten sie einen dicken Soldaten, der gerade ein Wandbild zerstörte. Sie wollten dessen Streitwagen zur weiteren Flucht benutzen aber sie kamen zu spät, jemand anderes war schneller gewesen. Die Königen erkannte am lauten Geschrei von Mimi den Ausbilder der Garnison von Achetaton und rief ihn zur Räson. Mimi, der übergelaufen war, ließ sie alle drei verhaften. Kurz darauf wurden die drei getrennt. Brabax wurde in der Kaserne der Leibgarde eingesperrt. Sibylla und die Königin brachte man in den Königspalast. Später erfuhr Sibylla, dass Haarejab der Königin, entgegen Skrotonos' Willen, das Leben gerettet hat. Sibylla selbst wurde in den ehemaligen Gemächern Nofretetes eingesperrt und sollte die Gemahlin von Skrotonos werden. Weiterhin berichtet sie von ihrem missglücktem Fluchtversuch und wie sie auf die Königsbarke gelangte.
Auf dem Weg in die Hauptstadt sehen die Reisenden überall jubelnde Menschen, die das Ende des falschen Pharaos feiern. Im Hafen von Achetaton angekommen verlassen die Abrafaxe das Schiff um ihren Freund Brabax zu suchen.

Figuren

Bemerkungen

  • Unter der Menschenmenge auf Seite 9 steht auch ein Bombenleger mit Augenklappe - ein Hinweis auf Graf Schenk von Stauffenberg.
  • Der schwarze Obelisk taucht wieder auf, womit sich der Kreis zum Beginn der Serie zu schließen beginnt.
  • Die Ratte fehlt nun schon im fünften Heft hintereinander und das, obwohl Brabax, bei dem sie sein sollte, in diesem Heft (in einer Rückblende) wieder auftaucht.

Redaktioneller Teil

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Das Heft hat an der Rückseite Klappkarten für den MOSAIKSHOP und die Abobestellung.
  • Auf Wunsch der Grossisten wurde bei diesem Heft getestet, ob sich das MOSAIK in Westdeutschland unter dem Titel der Protagonisten (Die Abrafaxe) besser verkaufen würde. Deswegen erschien dort das Heft mit einem echten Variantcover (s.r.) mit einer Auflage von ca. 5000 Exemplaren. Da ein Großteil der Hefte jedoch direkt von Sammlern aus Ostdeutschland aufgekauft wurde, dürfte sich der Erkenntnisgewinn für Verlag und Grossisten in Grenzen gehalten haben.
  • Der Umschlag des Heftes ist lackiert.
  • Das Heft diente als Vorlage für ein Hörspiel. Siehe Abrafaxe-Hörspiel - Der Untergang des Skrotonos!


Externe Links

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