Mosaik 9/83 - Neue Entdeckungen

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Stammdaten
Titelbild Erschienen September 1983
Nachdruck in Sammelband 24 - Schatzsuche im Zweistromland
Umfang 20 Seiten
Panel 71 + Titelbild
Katalog 1.01.093
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Don-Ferrando-Serie
Kapitel: Die Jagd nach der Flasche
Heft davor Der Fluch des Pharao
Heft danach Die Schatzgräber

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: Brabax
Auf der Jagd nach der echten Flaschengeistflasche haben die Bemühungen von Don Ferrando einen herben Rückschlag erlitten. Von einer Schlange gebissen, liegt er bewusstlos in einer Höhle. Die Abrafaxe haben seinen letzten Schrei gehört und eilen zur Rettung. Sie verfrachten den Don zum Heilkundigen des Beduinenstammes. Der stellt fest, dass der Biss von einer ungiftigen Schlange stammt und gleichzeitig, dass die aus Ägypten stammende Flasche bestimmt nicht die mächtige Geistflasche sei. Die Abrafaxe marschieren also zurück zum Grab des Meneptah und bringen die wertlose Flasche und den Skarabäus zurück, während der Hakim dem Don ein schönes Schlafmittel verpassen will.
Im Grab entdecken sie allerdings eine interessante Papyrusrolle, die eine Bildergeschichte erzählt und in einer Ecke das Siegel Salomos enthält. Nun wähnen sie sich auf der richtigen Spur und eilen wiederum zum gelehrten Hakim, um sich die Rolle vorlesen zu lassen. Der gibt sich Mühe und es stellt sich heraus, dass der Pharao Meneptah einst eine Expedition ins Zweistromland sandte, die den Bau eines gewaltigen Tempelturmes leiten sollten. Nun lässt sich vermuten, dass sich in diesem Turm das Siegel Salomos und gegebenenfalls andere zauberhafte Dinge zu finden sind. Die Digedags haben nun ein neues Ziel - Mesopotamien. Sie machen sich an Bord einer Dhau auf den Weg.
Zu dumm, dass leider auch der böse Don die ganze Story mitbekommen hat. Denn während alle ihn schlafend wähnten, war der Bösewicht in Wirklichkeit putzmunter, da der Hakim sein Schlafmittel mit einem Muntermacher für alte Ziegenböcke verwechselt hatte. So macht sich nun auch Don Ferrando auf den Weg nach Mesopotamien. Allerdings wählt er nicht den Seeweg, sondern reist über Land. Mit Hilfe der beim Wettrennen von Sultan Almansur aufgesammelten Goldmünzen kauft er sich ein Kamel und erreicht schließlich eine Hafenstadt.
Dort trifft der Don unversehens auf eine Kreuzfahrerflotte. Drei plünderwütige Kreuzfahrergesellen nehmen dem Don erst einmal das Kamel und ein paar andere Habseligkeiten ab. Dann aber kommt man ins Gespräch und der Don berichtet von seiner Flaschenjagd. Zufällig haben die drei Kreuzfahrer gerade eine Flasche erbeutet. Und in der Tat - es ist die echte Flaschengeistflasche! Mit seinem letzten Goldstück kann Don Ferrando den Plünderern die Flasche abkaufen. Die Einladung, an Bord der Kreuzfahrerflotte zurück nach Spanien zu fahren, schlägt er aber aus. Ihn zieht es, noch dazu mit der richtigen Flasche in den Händen, zum Zauberturm nach Mesopotamien.

Figuren

Bemerkungen

  • Neue Lebensregel von Abrax: Es spart dir Zeit und auch das Fluchen, wenn dir der Zufall hilft beim Suchen.
  • Die Darstellung der Papyrusrolle ist teilweise von der Darstellung der Expedition ins Land Punt am Tempel der Hatschepsut inspiriert.
  • Der Schluss der Abrafaxe, dass die Hauptstadt Mesopotamiens Babylon war, ist so nicht richtig. Nicht nur im konkreten Fall, unter dem Assyrerherrscher Tukultininurta, der besagte Zikkurat erbauen ließ, war Babylon nicht die Hauptstadt.
  • Die Kreuzfahrerflotte dieses Hefts sollte dieselbe sein, die wir schon im Heft 1/83 (in der Erzählung des Flaschengeistes) vor der Pirateninsel kentern sahen. Da der Don den Kreuzfahrern die Flaschengeistflasche jedoch abkauft, wird sie nicht mehr auf der Insel stranden und kann folglich auch nicht mehr von den Abrafaxen gefunden werden - ein "übliches" Zeitreiseparadoxon.
  • Wie man der Münzaufschrift "Gelas" entnehmen kann, wurde die Goldmünze des Don in der griechischen Koloniestadt Gela auf Sizilien geprägt.

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