Comicbegriffe

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=== Sketch ===
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[[Bild:EselPasda2009.jpg|right|150px|thumb|Beispiel für einen Sketch]]
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Das [[engl]]ische ''Sketch'' bedeutet wörtlich "Skizze". In Abgrenzung zu den eigentlichen [[#Skizze|Skizzen]] im Sinne von "Vorzeichnungen" verwendet man es im Comicumfeld aber für Bleistiftzeichnungen, die von Zeichnern für Fans angefertigt werden (z.B. auf Messen oder Börsen). Es sind also "fertige" Kunstwerke, die üblicherweise signiert, datiert und gerne auch gewidmet werden.
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Das [[engl]]ische ''Sketch'' bedeutet wörtlich "Skizze". In Abgrenzung zu den eigentlichen [[#Skizze|Skizzen]] im Sinne von "Vorzeichnungen" verwendet man es im Comicumfeld aber für schnelle Zeichnungen, die von Zeichnern für Fans angefertigt werden (z.B. auf Messen oder Börsen). Es sind also "fertige" Kunstwerke, die üblicherweise signiert, datiert und gerne auch gewidmet werden.
In der MosaPedia gibt es dazu folgende Galerien:
In der MosaPedia gibt es dazu folgende Galerien:

Version vom 21:29, 26. Feb. 2012

Im Artikel Comicbegriffe werden verschiedene Begriffe zum Thema Comic erklärt, die immer wieder in der MosaPedia auftauchen. Gleichzeitig dient diese Seite aber auch als Hilfsmittel, um Artikel zu finden, die möglicherweise unter einer anderen Bezeichnung gesucht werden. Weiteres zu diesem Thema ist auch in der Kategorie:Comictheorie zu finden.

Inhaltsverzeichnis

Aufriss

Beispiel für einen Seitenaufriss

Unter Aufrissen versteht man beim MOSAIK die noch skizzenhaften, aber doch schon recht detaillierten Vorzeichnungen auf den großformatigen Originalzeichenbögen, inkusive der genauen Panelaufteilung. Sie werden vom jeweiligen künstlerischen Leiter auf der Basis der Scribbles gestaltet und "verschwinden" schließlich unter den Reinzeichnungen der Zeichner und Koloristen.

Einige vor dem Überzeichnen eingescannte und dadurch "gerettete" Aufrisse sind in der Kategorie:Skizzen und Modelle zu finden.

Figurine

Beispiel für eine Figurine

Eine Figurine ist eine vollständig ausgearbeitete Beispielzeichnung einer bestimmten Figur. Sie dient als Vorlage für alle späteren Zeichnungen dieser Figur im eigentlichen Comic. Figurinen werden üblicherweise vorab zu (häufig) wiederkehrenden Figuren angefertigt und wirken sich stilprägend für den Comic aus.

In der MosaPedia sind einige Figurinen in der Kategorie:Skizzen und Modelle zu finden. Die redaktionellen Anhänge der Abrafaxe-Sammelbände enthalten sehr viele weitere Figurinen. Figurinen aus dem Mosaik von Hannes Hegen, zumeist von Edith Hegenbarth gestaltet, sieht man z.B. im Digedags-Katalog.


Inken

Siehe Tuschen.

Inker

Unter einem Inker versteht man denjenigen Künstler, der einen Comic nicht selbst vorgezeichnet hat, sondern die Bleistiftzeichnungen eines anderen Künstlers getuscht hat. Diese Art der Arbeitsteilung führt u.a. dazu, dass man die fertigen Zeichnungen nur noch schwer einem bestimmten Zeichnerstil zuordnen kann.

Kartusche

Beispiel für eine Kartusche um den Einleitungstext (S. 2 in 12/86)

Unter Kartuschen versteht man in Bezug auf das Mosaik Schmuckrahmen um wichtige Text- oder Bildkästen. Sie tauchen vor allem auf den ersten Seiten eines Heftes auf und können folgende Objekte umranden:

  • den Hefttitel
  • den Einleitungstext ("Was zuvor geschah ...")
  • die gesamte Seite 2

Mit den Kartuschen im Mosaik von Hannes Hegen befasst sich eine Artikelserie von Pteroman in diversen Fanzines (Mosa-icke 12, Mosa.X 7, Digedon 1, Digedon 2).


Panel

Ein Panel ist ein Einzelbild eines Comics. Der Größe und Form sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Zumeist enthält eine einzelne Seite mehrere Panels.

Sonderformen von Panels:

  • Splash (Panel): ein besonders großes Panel, das den Großteil einer Seite einnimmt
  • Splash Page: eine Seite, die nur aus einem einzigen Panel besteht
  • Double Splash (Panel): ein Panel, das zwei Seiten ganz oder teilweise überspannt
  • Doppelseite: Maximalform eines Double Splash - das Panel nimmt beide Seiten vollständig ein

Im MOSAIK finden sich diese weiteren Ausprägungen von Panels:


Reimpanel

Ein Reimpanel ist ein zumeist großformatiges, oft sogar eine ganze Doppelseite einnehmendes Panel im MOSAIK, das statt des üblichen Prosatextes mit gereimten Strophen untertitelt ist.

Einen umfassenden Überblick dazu findet man im Artikel Reimpanel.

Scribble

Unter einem Scribble (im frühen MOSAIK auch: Schmierentwurf) versteht man die ersten, noch sehr flüchtigen und skizzenhaften Vorzeichnungen für ein Comicheft. Beim MOSAIK werden die Scribbles üblicherweise von den Autoren angefertigt, um den groben Handlungsablauf und eine erste Panelverteilung pro Seite festzulegen. Aus den Scribbles gestaltet der künstlerische Leiter beim MOSAIK dann die Aufrisse.

Sketch

Beispiel für einen Sketch

Das englische Sketch bedeutet wörtlich "Skizze". In Abgrenzung zu den eigentlichen Skizzen im Sinne von "Vorzeichnungen" verwendet man es im Comicumfeld aber für schnelle Zeichnungen, die von Zeichnern für Fans angefertigt werden (z.B. auf Messen oder Börsen). Es sind also "fertige" Kunstwerke, die üblicherweise signiert, datiert und gerne auch gewidmet werden.

In der MosaPedia gibt es dazu folgende Galerien:


Skizze

Beispiel für eine Titelbildskizze

Unter Skizzen versteht man im Comicumfeld Vorzeichnungen oder Figurenstudien, auf deren Grundlage später die "richtigen" Zeichnungen ausgearbeitet werden. Das betrifft zum Beispiel Ideen für Titelseiten oder neue Figuren. Auch Aufrisse und Scribbles liegen in Skizzenform vor. Skizzen können sehr flüchtig oder schon recht detailliert sein; ihnen allen ist jedoch gemein, dass sie keine "fertigen" Werke sind.

Skizzen zum Mosaik sind in der Kategorie:Skizzen und Modelle zu finden.

Szenario

Das Szenario ist die vom Autor vorab festgelegte Handlung eines Comics. Es enthält üblicherweise schon alle Texte (Sprechblasen, Erklärungen etc.), die später im Comic erscheinen werden, und darüber hinaus diverse "Regieanweisungen" für die Zeichner bzw. den künstlerischen Leiter. Es ist sozusagen das textliche Gegenstück zu Scribble und Aufriss.

Tuschen

Unter Tuschen (oder Inken) versteht man das Nachzeichnen einer Bleistiftzeichnung mit feinem Pinsel und schwarzer Farbe ("Tusche"). Beim MOSAIK tuschen die Künstler üblicherweise ihre Zeichnungen selbst; übernimmt ein Künstler für einen anderen diese Aufgabe, bezeichnet man ihn als Inker.
Beim MOSAIK wird/wurde vergleichsweise seltener auch mit anderen Zeichenwerkzeugen getuscht, so mit der Feder (z.B. Horst Boche) oder mit dem Fineliner (z.B. Andreas Schulze).

Wimmelbild

Beispiel für ein Wimmelbild auf einer Doppelseite (S. 4 und 5 in Heft 12/86)

Wimmelbilder sind eine Spezialität des MOSAIK. Es handelt sich um großformatige Panels, häufig auf Doppelseiten, die mit einer großen Menge an Figuren gefüllt sind. Oft sind auf Wimmelbildern kleinere und größere Scherze versteckt, die man erst beim wiederholten Betrachten entdeckt. Lona Rietschel spricht daher auch gerne von Wunderbildern.

Eine Meisterin des Wimmelbildes im klassischen MOSAIK war Gisela Zimmermann. In den letzten Jahren werden die Wimmelbilder zumeist von den jeweils frischsten MOSAIK-Zeichnern gestaltet.


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