Mosaik nach Hannes Hegen 90-1 - Der Teufel in Nürnberg

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Umschlag
Titelbild Rückseite
Hagen Flemming Dirk Seliger
Heftdaten
Erschienen Wann:
November 2009
Wo:
Mosa-icke 13
Umfang 16 Seiten vierfarbig
Panel 37 + Titelbild +
3 Extrabilder

Die Beilage Mosaik nach Hannes Hegen 90-1 - Der Teufel in Nürnberg zum Fanzine Mosa-icke 13 ist ein Fancomic von Hagen Flemming und Sven-Roger Schulz, welcher zuerst in vier Teilen im Fanzine Mosa-icke (Prolog: Heft 4, Comic: Hefte 6 bis 8) von 2002 bis 2004 als Der Teufel in Nürnberg erschien. In der Heftfassung wurde der Prolog etwas erweitert und enthält nun einige zusätzliche Anspielungen auf einzelne Abenteuer und Geschehnisse. Des Weiteren gibt es auch geringfügige Textänderungen in den nicht erweiterten Passagen. Völlig neu ist die Rückseite Der allgegenwärtige Anachronismus von Dirk Seliger.

[Bearbeiten] Inhalt

In einem vornehmen Klub warten Dig und Dag auf Digedag. Dabei lassen sie einige ihrer Abenteuer Revue passieren. Als Digedag endlich kommt, machen sie ihm Vorwürfe; sobald er ihnen aber erklärt, weshalb er sich verspätet hat, ist alles Schimpfen vergessen. Er hat eine alte Burgchronik mitgebracht, in der alle Taten von Ritter Runkel bis ins hohe Alter verzeichnet sind. Dig und Dag sind begeistert, besonders als sie lesen, dass er nach ihrem Abschied durchaus Bemerkenswertes vollbracht hat. Darunter ist einiges, was von Unwissenden sogar als Teufelswerk ausgelegt wurde. Das erinnert sie daran, dass es ja am Beginn ihrer Reise ebenfalls teuflisch zugegangen ist. Weil er diese Episode noch nicht kennt, berichten Dig und Dag ihrem Gefährten Digedag, was sich damals zugetragen hat.

In Nürnberg angekommen, besucht Runkel den Händler Hans Wucher. Dieser steht in der Schuld seines Vaters und soll Runkel nun das Geld für die Reise in den Orient borgen. Doch der Händler denkt gar nicht daran, Runkel etwas zu geben, und wirft ihn aus dem Haus. Runkel ist natürlich verärgert und will sich etwas einfallen lassen, um doch noch an sein Geld zu kommen.

Man mietet sich in einer Herberge ein. Da Dig und Dag nicht glauben, dass Runkel die Sache geregelt bekommt, beschließen sie, selber tätig zu werden. In der Nacht schleichen sie sich zu Hans Wuchers Haus und sehen, wie dieser zusammen mit einer Ordensschwester ein Bad nimmt. Der Anblick Hans Wuchers und Schwester Katharinas im Badezuber bringt die beiden Digedags auf einen tollen Gedanken. Sie dringen in das Haus ein und schleichen zur Küche. Dabei müssen sie sich an einer schlafenden Magd vorbeimogeln.

Die beiden Digedags bauen aus verschiedenen Küchenutensilien eine Teufelsfigur zusammen. Zusammen mit etwas Hokuspokus erschrecken sie damit Hans Wucher und Schwester Katharina im Bad und drohen ihnen, dass sie für ewig in der Hölle schmoren werden, wenn sie sich nicht von der Sünde abwenden und Hans Wucher dem Ritter Runkel das ihm zustehende Geld überreicht.

Der Händler ist von der Erscheinung so verängstigt, dass er Runkel am nächsten Morgen einen dicken Geldbeutel überreichen lässt. Runkel, der überzeugt ist, dass nur sein Auftritt bei dem Händler diesen Gesinnungswandel bewirkt hat, zieht mit den Digedags weiter nach Venedig.

[Bearbeiten] Figuren

[Bearbeiten] Bemerkungen

  • Zieht ein Ritter in die Welt, braucht er natürlich auch viel Geld.
  • Wer einen Rittersmann verlacht, der gib auf seine Nase acht! (sic)
  • Wer einem Ritter Unrecht tut, der fühlt sich nachher gar nicht gut. (alle von Ritter Runkel)
  • Ein Ritter bei einer schlafenden Maid, dem tut seine eiserne Hose sehr leid. (Spottvers von Dag)
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