Mittelalter-Serie

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Dieser versetzt sie ins 10. Jahrhundert zu den [[Wikinger]]n, wo sie mit [[Erik Rudson]] in See stechen, schnell [[Amerika]] entdecken und noch schneller wieder zurück segeln. Mit einem weiteren Zeitsprung kehren sie nach Lübeck zurück, allerdings sind inzwischen einige Jahre vergangen. Sie retten Lübeck vor der Zerstörung und erleben weitere Abenteuer auf ihrer Burg.<br>
Dieser versetzt sie ins 10. Jahrhundert zu den [[Wikinger]]n, wo sie mit [[Erik Rudson]] in See stechen, schnell [[Amerika]] entdecken und noch schneller wieder zurück segeln. Mit einem weiteren Zeitsprung kehren sie nach Lübeck zurück, allerdings sind inzwischen einige Jahre vergangen. Sie retten Lübeck vor der Zerstörung und erleben weitere Abenteuer auf ihrer Burg.<br>
Schließlich springen sie zusammen mit Floribert, seiner [[Karoline von Kuchenblech|Freundin]] und Hetzel erneut in der Zeit und landen im [[Dinosaurier]]-Zeitalter. Hier bekriegen sie sich mit Hetzel, der bei einem Vulkanausbruch auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Die Abrafaxeund ihre Freunde landen - schon wieder nach einem Zeitsprung - im antiken Griechenland, wo sie bei der Landung getrennt werden. Floribert und Karoline ziehen nordwärts und gründen das Geschlecht derer zu Wackerstein. Die Abrafaxe bleiben vorort und erleben neue Abenteuer.
Schließlich springen sie zusammen mit Floribert, seiner [[Karoline von Kuchenblech|Freundin]] und Hetzel erneut in der Zeit und landen im [[Dinosaurier]]-Zeitalter. Hier bekriegen sie sich mit Hetzel, der bei einem Vulkanausbruch auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Die Abrafaxeund ihre Freunde landen - schon wieder nach einem Zeitsprung - im antiken Griechenland, wo sie bei der Landung getrennt werden. Floribert und Karoline ziehen nordwärts und gründen das Geschlecht derer zu Wackerstein. Die Abrafaxe bleiben vorort und erleben neue Abenteuer.
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Der [[Hauptbegleiter]] ist [[Floribert von Wackerstein]], der [[Hauptgegner]], durch beinahe alle Zeiten hindurch, ist [[Graf Hetzel]].
 
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Nur das erste Kapitel erreichte eine ansehnliche Länge. Danach begann eine bis in die [[Griechenland-Ägypten-Serie]] reichende Phase, in der das [[Mosaikkollektiv]] mit Kurzgeschichten experimentierte.  
Nur das erste Kapitel erreichte eine ansehnliche Länge. Danach begann eine bis in die [[Griechenland-Ägypten-Serie]] reichende Phase, in der das [[Mosaikkollektiv]] mit Kurzgeschichten experimentierte.  
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Es geht in der Mittelalter ein bisschen durcheinander zu. Der erste Teil spielt in den Jahren 1175 und 1176, wo die Abrafaxe Zeugen der historischen Schlacht bei Legnano werden. Der Zeitsprung nach der Flucht aus Lübeck befördert sie zu den Wikingern, mit denen sie Amerika entdecken. Brabax ist sich sicher, im Jahre 919 gelandet zu sein. Dies schlussfolgert er aus der Aussage eines Wikingers, der deutsche König heiße Heinrich. Allerdings fand die historische Entdeckung Amerikas durch die Wikinger unter Leif Eriksson vermutlich erst um das Jahr 1000 statt. Möglicherweise  irrt also Brabax, indem er in dem erwähnten deutschen König Heinrich den Vogeler vermutet. In dem Falle könnte es sich beim erwähnten Heinrich um Heinrich II. handeln, der 1002 König wurde. Die Abweichung zur tatsächlichen Entdeckung Amerikas wiche dann also nur um wenige Jahre ab. Möglich ist aber auch das Szenario, dass Brabax mit seiner Vermutung richtig liegt. Dann wäre die Entdeckung Amerikas durch [[Erik Rudson]] im Jahre 919 der Geschichtsschreibung unbekannt.<br>
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Nach einem neuerlichen Zeitsprung geht es nun wieder zurück nach Lübeck, allerdings nun einige Jahre später, nämlich um 1181.<br>
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Anschließend springen die Abrafaxe, Floribert, Karoline und Hetzel so weit zurück wie noch nie in der Geschichte des Mosaik, nämlich in die Kreidezeit zu den Dinosauriern. Lange halten sie es jedoch dort nicht aus, und so befördert sie ein ausbrechender Vulkan wieder unter Menschen, und zwar ins Jahr 438 v. Chr.
== Redaktioneller Hintergrund ==
== Redaktioneller Hintergrund ==

Version vom 10:43, 7. Sep. 2014

Die Mittelalter-Serie ist die sechste Hauptserie der Abrafaxe-Reihe und erschien von Januar 1992 bis Januar 1994.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Die Abrafaxe landen nach ihrem ersten Zeitsprung durch Handauflegen im Heiligen Römischen Reich des Jahres 1176, etwas östlich des Rheins zwischen den Zuflüssen der Maas und der Mosel und damit an den Ausläufern des Rheinischen Schiefergebirges, irgendwo zwischen dem Westerwald, dem Rothaargebirge und dem Bergischen Land.
Schnell freunden sie sich mit dem Grafensohn Floribert von Wackerstein an, dessen Vater seit geraumer Zeit mit Kaiser Barbarossa unterwegs ist. Dessen trautes Weib, Floriberts Mutter, hält ihn allerdings für tot und möchte am allerliebsten ins Kloster, was sie auch für Floribert geplant hat. Dieser zeigt sich davon jedoch weniger erbaut. Als der schurkische Vogt Grimbold die Abwesenheit des Grafen ausnutzt, und sich den Familiensitz der Wackersteins unter den Nagel reißt, zieht Floribert in Richtung Italien, seinem Vater hinterher. Begleitet wird er dabei von Abrax.
Brabax und Califax machen sich indes daran, ein geheimnisvolles Buch mit sieben Siegeln zu finden. Brabax erhofft sich daraus nichts weniger als Erkenntnisse zur eigenen Herkunft und der mysteriösen Fähigkeit zur Zeitreise.
Nach langer Wanderschaft, die auch Brabax und Califax zwischenzeitlich nach Italien führt, wo sie in den Nachwirren der Schlacht bei Legnano Floribert und Abrax wiedertreffen, können sie, wieder zurück in heimatlichen Gefilden, schließlich Buch und Burg an sich bringen. Der hinterhältige Graf Hetzel, der das Buch mit den sieben Siegeln ebenfalls an sich bringen will, macht ihnen allen dabei das Leben schwer. Letztendlich wird das Objekt der Begierde durch eine Explosion auf Hetzels Burg beinahe völlig zerstört. Die Abrafaxe besiegen Hetzel, und ihnen wird schließlich dessen Burg Schleifstein vom Kaiser zugesprochen.

Im Auftrag von Kaiser Barbarossa ziehen sie jedoch schon bald nach Lübeck, wo Heinrich der Löwe residiert, um mit diesem über einen Frieden mit dem Kaiser zu verhandeln. Ihr einziger Erfolg ist jedoch, dass sie ins Verlies geworfen werden, aus dem sie jedoch recht schnell fliehen können. Bei ihrer Flucht über das Meer geraten sie in höchste Seenot, aus der sie sich mittels eines Zeitsprungs per Handauflegen retten können.
Dieser versetzt sie ins 10. Jahrhundert zu den Wikingern, wo sie mit Erik Rudson in See stechen, schnell Amerika entdecken und noch schneller wieder zurück segeln. Mit einem weiteren Zeitsprung kehren sie nach Lübeck zurück, allerdings sind inzwischen einige Jahre vergangen. Sie retten Lübeck vor der Zerstörung und erleben weitere Abenteuer auf ihrer Burg.
Schließlich springen sie zusammen mit Floribert, seiner Freundin und Hetzel erneut in der Zeit und landen im Dinosaurier-Zeitalter. Hier bekriegen sie sich mit Hetzel, der bei einem Vulkanausbruch auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Die Abrafaxeund ihre Freunde landen - schon wieder nach einem Zeitsprung - im antiken Griechenland, wo sie bei der Landung getrennt werden. Floribert und Karoline ziehen nordwärts und gründen das Geschlecht derer zu Wackerstein. Die Abrafaxe bleiben vorort und erleben neue Abenteuer.

Kapiteleinteilung

Die Mittelalter-Serie kann aufgrund der vielen Zeitsprünge in folgende Kapitel unterteilt werden:

Nur das erste Kapitel erreichte eine ansehnliche Länge. Danach begann eine bis in die Griechenland-Ägypten-Serie reichende Phase, in der das Mosaikkollektiv mit Kurzgeschichten experimentierte.

Begleiter

Der Hauptbegleiter ist Floribert von Wackerstein, der Hauptgegner, durch beinahe alle Zeiten hindurch, ist Graf Hetzel.

Handlungszeitraum

Es geht in der Mittelalter ein bisschen durcheinander zu. Der erste Teil spielt in den Jahren 1175 und 1176, wo die Abrafaxe Zeugen der historischen Schlacht bei Legnano werden. Der Zeitsprung nach der Flucht aus Lübeck befördert sie zu den Wikingern, mit denen sie Amerika entdecken. Brabax ist sich sicher, im Jahre 919 gelandet zu sein. Dies schlussfolgert er aus der Aussage eines Wikingers, der deutsche König heiße Heinrich. Allerdings fand die historische Entdeckung Amerikas durch die Wikinger unter Leif Eriksson vermutlich erst um das Jahr 1000 statt. Möglicherweise irrt also Brabax, indem er in dem erwähnten deutschen König Heinrich den Vogeler vermutet. In dem Falle könnte es sich beim erwähnten Heinrich um Heinrich II. handeln, der 1002 König wurde. Die Abweichung zur tatsächlichen Entdeckung Amerikas wiche dann also nur um wenige Jahre ab. Möglich ist aber auch das Szenario, dass Brabax mit seiner Vermutung richtig liegt. Dann wäre die Entdeckung Amerikas durch Erik Rudson im Jahre 919 der Geschichtsschreibung unbekannt.
Nach einem neuerlichen Zeitsprung geht es nun wieder zurück nach Lübeck, allerdings nun einige Jahre später, nämlich um 1181.
Anschließend springen die Abrafaxe, Floribert, Karoline und Hetzel so weit zurück wie noch nie in der Geschichte des Mosaik, nämlich in die Kreidezeit zu den Dinosauriern. Lange halten sie es jedoch dort nicht aus, und so befördert sie ein ausbrechender Vulkan wieder unter Menschen, und zwar ins Jahr 438 v. Chr.

Redaktioneller Hintergrund

In Heft 5/81 hatten die Abrafaxe Europa den Rücken gekehrt. Über zehn Jahre bereisten sie ferne Länder, und so entschied man sich 1992 in der MOSAIK-Redaktion, sie nach Europa zurückkehren und zwei Jahre nach der Wende mal einen Abstecher in die Geschichte Deutschlands machen zu lassen. Da es seit der China-Serie zwei Autoren gab, Walter Hackel und Jens Uwe Schubert, wurden verschiedene Formen der Zusammenarbeit ausprobiert, was man besonders am Ende der Serie merkt, da eine Einheitlichkeit der Geschichte verloren geht.

Literarischer Hintergrund

Laut eigener Aussage ließ sich der Autor Jens Uwe Schubert von Gustav Freytags Romanzyklus Die Ahnen inspirieren.

Nachdruck

Die Mittelalter-Serie wurde in den Sammelbänden 49 bis 55 nachgedruckt.

Die Mittelalter-Serie umfasst folgende Mosaikhefte

      Jan  Feb  Mär  Apr  Mai  Jun  Jul  Aug  Sep  Okt  Nov  Dez
1992: 193, 194, 195, 196, 197, 198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 
1993: 205, 206, 207, 208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215, 216, 
1994: 217
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