Caligula

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Kaiser Caligula - eigentlicher Name: Gaius Iulius Caesar - regierte das Römische Reich von 37 bis 41. Als Urenkel von Kaiser Augustus und Großneffe von Kaiser Tiberius gehörte er zur Familie der Julier-Claudier. Caligula wird im Dschuha-Kapitel des Mosaik ab 1976 erwähnt.

Caligula im MOSAIK

Der exzentrische Theaterdirektor Orlando will die Pläne des größenwahnsinnigen Deis von Tunis unterstützen, das antike Karthago wieder auferstehen zu lassen. Dazu plant er, in einer neuerbauten Zirkusarena Gladiatorenspiele zu inszenieren, die an die glorreichen Zeiten unter Caligula, Nero, Domitian und Caracalla erinnern sollen.

Näheres erfährt man über Caligula nicht.

Hintergrund

Caligula - der Spitzname bedeutet "(Soldaten-)Stiefelchen" - gilt traditionell als dekadenter und tyrannischer Herrscher, wobei sich seine Gewalttaten vor allem gegen Mitglieder der senatorischen Oberschicht richteten. Bei der normalen stadtrömischen Bevölkerung war er wohl eher beliebt. Jedenfalls hat sein schlechter Ruf offenbar dazu geführt, dass der MOSAIK-Autor Lothar Dräger Caligula an dieser Stelle zusammen mit einer Reihe weiterer übel beleumundeter römischer Kaiser aufzählen lässt. Subtil wird damit angedeutet, was von der Geisteshaltung des Theaterdirektors Orlando zu halten sein soll.

Kaiser Caligula wird in folgenden Mosaikheften erwähnt

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Mittelteil: 476 (Kennst du schon ...), 480 (Götter, Herrscher & Helden)
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