Bauer Hannes
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- | Der Bauer Hannes | + | Der Bauer Hannes lebt im [[Schwaben|schwäbischen]] Dorf [[Wygenspach]] im [[Allgäu]]. Er hat zwei erwachsene Töchter, von denen eine [[Hannes' Tochter Else|Else]] heißt. Zur [[Bauernhochzeit in Wygenspach|Hochzeit]] seiner anderen Tochter hat er auch [[Sebastian Lotzer]] und die [[Abrafaxe]] eingeladen. |
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+ | Als [[Ritter von Donnersmark]] mit Landsknechten im Dorf erscheint, lädt er sie ein, mit ihnen gemeinsam zu feiern. Doch er muss das Fest abbrechen und soll für seinen Herrn, den [[Sebastian von Breitenstein|Fürstabt von Breitenstein]] den [[Niederwald]] fällen und das Holz zur [[Fürstabtei Kempten]] bringen. Als sich die Abrafaxe dem Protest des [[Bauer Konrad|Bauern Konrad]] anschließen, stellt er sich gegen sie und verhindert weiteren Aufruhr im Dorf. Dadurch wird auch [[Abrax]] gefangengenommen, der sich eines Tages dafür rächen will. Hannes muss nun zusammen mit den anderen Bauern den Niederwald fällen und begleitet dann die [[Holzfuhrwerk nach Kempten|Holzfuhre]] bis nach [[Kempten]]. | ||
Ein halbes Jahr später erblickt Abrax den Bauern Hannes in [[Memmingen]]. Mit seinen [[Begleiter von Hannes|Begleiten]] gehört er jetzt zu den Anführern des [[Allgäuer Haufen]]s. Abrax rennt sogleich auf ihn zu, um sich zu rächen. Mit einem kräftigen Schlag fällt Hannes zu Boden, worauf die Begleiter ihn verprügeln wollen. Hannes bittet sie, einzuhalten, denn er sei seiner von ihnen. Er bekundet, dass es ihm inzwischen leid tut, wie er Abrax damals verraten habe. Er war einfach zu dumm, um zu begreifen, dass sie sich gemeinsam wehren müssen. Abrax erkundigt sich, was seinen Sinneswandel bewirkt habe. Hannes berichtet, dass sich die Bauern im Winter das Holz vom Niederwald zum doppelten des üblichen Preises zurückkaufen mussten. Nachdem der Fürstabt dann die Abgaben erhöht hat, war für sie das Maß voll. | Ein halbes Jahr später erblickt Abrax den Bauern Hannes in [[Memmingen]]. Mit seinen [[Begleiter von Hannes|Begleiten]] gehört er jetzt zu den Anführern des [[Allgäuer Haufen]]s. Abrax rennt sogleich auf ihn zu, um sich zu rächen. Mit einem kräftigen Schlag fällt Hannes zu Boden, worauf die Begleiter ihn verprügeln wollen. Hannes bittet sie, einzuhalten, denn er sei seiner von ihnen. Er bekundet, dass es ihm inzwischen leid tut, wie er Abrax damals verraten habe. Er war einfach zu dumm, um zu begreifen, dass sie sich gemeinsam wehren müssen. Abrax erkundigt sich, was seinen Sinneswandel bewirkt habe. Hannes berichtet, dass sich die Bauern im Winter das Holz vom Niederwald zum doppelten des üblichen Preises zurückkaufen mussten. Nachdem der Fürstabt dann die Abgaben erhöht hat, war für sie das Maß voll. |
Version vom 11:26, 2. Apr. 2025
Der Bauer Hannes ist eine Figur in der Jubiläums-Serie des Mosaik ab 1976.
Der Bauer Hannes lebt im schwäbischen Dorf Wygenspach im Allgäu. Er hat zwei erwachsene Töchter, von denen eine Else heißt. Zur Hochzeit seiner anderen Tochter hat er auch Sebastian Lotzer und die Abrafaxe eingeladen.
Als Ritter von Donnersmark mit Landsknechten im Dorf erscheint, lädt er sie ein, mit ihnen gemeinsam zu feiern. Doch er muss das Fest abbrechen und soll für seinen Herrn, den Fürstabt von Breitenstein den Niederwald fällen und das Holz zur Fürstabtei Kempten bringen. Als sich die Abrafaxe dem Protest des Bauern Konrad anschließen, stellt er sich gegen sie und verhindert weiteren Aufruhr im Dorf. Dadurch wird auch Abrax gefangengenommen, der sich eines Tages dafür rächen will. Hannes muss nun zusammen mit den anderen Bauern den Niederwald fällen und begleitet dann die Holzfuhre bis nach Kempten.
Ein halbes Jahr später erblickt Abrax den Bauern Hannes in Memmingen. Mit seinen Begleiten gehört er jetzt zu den Anführern des Allgäuer Haufens. Abrax rennt sogleich auf ihn zu, um sich zu rächen. Mit einem kräftigen Schlag fällt Hannes zu Boden, worauf die Begleiter ihn verprügeln wollen. Hannes bittet sie, einzuhalten, denn er sei seiner von ihnen. Er bekundet, dass es ihm inzwischen leid tut, wie er Abrax damals verraten habe. Er war einfach zu dumm, um zu begreifen, dass sie sich gemeinsam wehren müssen. Abrax erkundigt sich, was seinen Sinneswandel bewirkt habe. Hannes berichtet, dass sich die Bauern im Winter das Holz vom Niederwald zum doppelten des üblichen Preises zurückkaufen mussten. Nachdem der Fürstabt dann die Abgaben erhöht hat, war für sie das Maß voll.
Als Christoph Schappeler erscheint, lädt sie dann in den Rathaussaal ein, wo sich die Bauernführer versammelt haben. Hannes wird von Sebastian Lotzer begrüßt, der sich nach Else erkundigt. Hannes berichtet verärgert, dass sich Else nach ihm die Augen ausweint. Am liebsten möchte Hannes ihn verprügeln, doch er habe inzwischen viel Gutes geredet und getan. Aber nach Wygenspach soll Sebastian besser nicht mehr zurückkehren.
Nachdem Sebastian Lotzer aus Memmingen fliehen muss, kommt er doch noch einmal zurück in das Dorf und begegnet Else. Er fragt, ob sie seine Frau werden will und mit ihm nach St. Gallen mitkommt. Else sagt zu, doch ihr Vater hat Bedenken. Als er hört, dass Sebastian sich als Kürschner verdingen will, gibt er Else seinen Segen.
Der Bauer Hannes tritt in folgendem Mosaik auf
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