Witt und Thomsen

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Zwei tapfere U-Boot-Pioniere

Witt und Thomsen sind Figuren der Erfinder-Serie und treten im Treskow-Meinrath-Kapitel auf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Im Mosaik von Hannes Hegen

Die beiden sind eigentlich Werftarbeiter, aber auch wackere deutsche Seeleute und scheuen sich nicht, gefährliches Fahrwasser zu betreten. Sie stellen sich als Freiwillige für die Jungfernfahrt von Wilhelm Bauers erstem U-Boot - dem Brandtaucher - zur Verfügung, welcher das dänische Blockadegeschwaders vor der deutschen Küste bekämpfen soll.

Zuerst jedoch müssen sie dem Eskimo-Klub beitreten, welcher dafür bekannt ist, dass seine Mitglieder dem Eisschwimmen frönen. Die besorgten Frauen von Witt und Thomsen wollen ihre beiden Ehemänner ansonsten nämlich nicht die gefährliche Tauchfahrt unternehmen lassen, bei der es ja ohne weiteres zu einem eisigen Bad kommen könnte. Ungeahnter Weise haben sie damit Recht, wie sich später zeigen soll. Zunächst aber werden die beiden während der Übungsstunden an der eisigen Ostsee eines Tages von Major von Treskow erwischt. Als Abwehrchef hält dieser die beiden Eisbadenden für die Saboteure, welche kurz zuvor den Brandtaucher versenkt haben (in Wahrheit war dies jedoch der Däne Peder Pedersen). Treskow lässt die beiden kurzerhand als Spione einsperren. Erst auf Intervention Wilhelm Bauers beim Oberkommandierenden, General Willisen, erlässt dieser einen Befehl, wonach Treskow gezwungen ist, die beiden wieder freizulassen.

Nun kann etwas später die Jungfernfahrt des U-Bootes starten. Witt und Thomsen geben ihr Bestes an den Kurbeln, und so lässt sich der Tauchgang erst einmal erfolgreich an. Dann aber kommt es zu einer technischen Panne, und alle drei Insassen können nur mit Mühe aus dem auf Grund gegangenen Boot entkommen. Wie gut, dass die beiden auf ihre Frauen gehört haben und so eifrige Eisschwimmer geworden sind, da ihnen nun der Auftauchgang im Eiswasser nichts mehr ausmacht.

[Bearbeiten] In der Fanfiction

Witt und Thomsen treten auch in der Fanfiction-Geschichte Das Unterwasserkonzert (Teil 1) auf. Dort helfen sie Wilhelm Bauer, in Form des "Seeteufels" einen verbesserten Brandtaucher für die russische Marine zu bauen. Im zweiten Teil der Geschichte verhelfen sie der Fahrt des Seeteufels anlässlich der Krönungs-Flottenparade des russischen Zaren zum Erfolg.

[Bearbeiten] Vorbild

Die beiden Matrosen Friedrich Witt (Beruf: Zimmermann) und Wilhelm Thomsen (Beruf: Heizer) sind historische Personen. Sie unternahmen in der Tat mit Bauer zusammen die Testfahrten auf dem Brandtaucher. Im Mosaik werden drei Tauchgänge erwähnt. Belegt ist neben der im Heft geschilderten Fahrt vom 1. Februar 1851, bei der das Boot versank, tatsächlich noch eine weitere, erfolgreiche Testfahrt vom 18. Dezember 1850.

[Bearbeiten] Auftritt in folgenden Mosaikheften

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