Odin

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Odin und seine Begleiter

Odin bzw. Wotan ist ein germanischer Gott. Als Odin ist er eine Gestalt der Nordischen Mythologie und tritt im Wikinger-Kapitel der Mittelalter-Serie auf. Als Wuotan ist er eine Gestalt des südgermanischen Pantheons und wird in moderner Schreibweise als Wotan in der Römer-Serie des Mosaik von Hannes Hegen und in der Abrafaxe-Römer-Serie erwähnt.

Inhaltsverzeichnis

Odin bzw. Wotan im Mosaik

Römer-Serie

Der Koch Teutobold geht in ein nahe liegendes Maisfeld, um Nachschub für seine Maiskornschleuder zu bekommen, wo er auf der Suche nach Mais einem Bullen begegnet. Vor Angst ruft er fluchend Wotan an: "Wotan, steh mir bei!" Teutobold gibt hiermit seine südgermanische Herkunft zu erkennen.

Mittelalter-Serie

Odin feiert sich und seine Gattin

Der stolze Wikinger Erik Rudson ist mit seiner Flotte auf der Suche nach neuem Land. Auf Eriks Schiff befinden sich auch die Abrafaxe. Während der Überfahrt erweisen sie sich jedoch als wenig vertraut mit den Gebräuchen und Glaubensvorstellungen der Wikinger, was in der Mannschaft einigen Unmut hervorruft. Erik als Sippenältester beginnt von den nordischen Göttern zu erzählen:

Im herrlichen Gladsheimpalast, hoch oben in Asgard, feiert das Göttergeschlecht der Asen die Größe und die Macht des Allvaters Odin. Er selbst hebt einen Becher mit Skaldenmet auf seine Gesundheit und seine Weisheit, sein dralles Weib an sich drückend. Odin bemerkt nicht, dass einer der Anwesenden nicht feiert. Es ist der missgünstige Loki, der bald darauf Asgard verlässt, um Zwietracht in der Welt zu verbreiten. Loki wendet sich an das Geschlecht der Riesen und wiegelt diese gegen die Asen auf, so dass es zu Kämpfen zwischen den Geschlechtern kommt. Odin kämpft wie ein Berserker, obwohl ihn die Midgardschlange bereits in ihren Fängen hat. Er kann sich befreien und schleppt sich zu den Nornen, die ihm weissagen sollen, wie dies alles enden wird. Doch deren Vorhersagen sind nicht ermutigend: Ragnarök, die Götterdämmerung hat begonnen, die Zeit der Götter geht ihrem Ende entgegen. Doch Odin besinnt sich der Menschen, die vielleicht die Welt vor dem Untergang bewahren können.

Abrafaxe-Römer-Serie

Im Heft 459 wird Frija, die Gemahlin von Wotan, von Veleda erwähnt. Wotan wird in der Fußnote dazu erwähnt. Später überlegt Veleda, warum bei Wotan sich die Römer ausgerechnet ihre Tochter ausgesucht haben.

Im Heft 462 wird Wotan in einer Fußnote erwähnt. Vada denkt in der Handlung an dessen mythische Raben Hugin und Munin.

Wigbald, der Anführer der Chatten, flucht in Heft 472: Bei Wotan und Tiwaz ...

Odin in der Mythologie

Odin im alles entscheidenden Kampf

Odin ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie und Religion. Als höchste und erste Gottheit des Nordens ist Odin für vieles zuständig: Himmel, Dichtung, Krieg und Tod, er besitzt die Runenweisheit, beherrscht den Sturm, die Magie und die Ekstase. Seine Weisheit ist umfassend und allmächtig, sogar in die Zukunft kann er blicken (dem entgegen steht sein Besuch bei den Nornen im MOSAIK). Begleitet wird er von den zwei Raben Hugin und Munin und den zwei Wölfen Geri und Freki, wobei man im MOSAIK nur einen verletzten Wolf beim Nornenbesuch sehen kann. Seine erste Gattin ist Frigg, aber er hatte auch andere Frauen sowie viele Kinder von verschiedenen Frauen. Ganz richtig wird er im MOSAIK in blauem Gewand und einäugig dargestellt, allerdings fehlt beim Weltuntergang die Augenklappe und als Einlasser an den Pforten Walhalls trägt er grün.

Odin in einer Darstellung des 19. Jahrhunderts

Odin und seine Brüder gelten als die Erschaffer der Welt sowie des ersten Menschenpaares, Askr und Embla. Aber auch negative Eigenschaften werden ihm zugesprochen. So ist Odin stets darauf aus, Unruhe und Raserei zu provozieren, denn sein Element ist der Krieg, der ihm und den Asen viele mutige gefallene Krieger (Einherjer) zuspielt. Diese sollen ihm und den anderen Göttern im letzten Gefecht zur Seite stehen.

Im 8. und 9. Jahrhundert erreichte die Verehrung Odins durch die Wikinger ihren Höhepunkt. Sein Kriegstreiben kam den erobernden Nordmännern wohl recht gelegen. Erst im 11. Jahrhundert, als die Wikinger im allgemeinen sesshaft wurden, ließ die Bedeutung Odins nach. Sein mythischer Tod (er hing sich freiwillig neun Tage an den Weltenbaum, um Weisheit zu erlangen) und seine mittels Magie erwirkte Auferstehung boten möglicherweise der Christianisierung des Nordens erheblichen Auftrieb, da man darin eine Parallele zu Jesus Christus sehen könnte.

Weiterführende Literatur

Von Odin bzw. Wotan erfährt man in folgendem Mosaikheften

Mosaik von Hannes Hegen: 20 (Erwähnung Wotan)

Mosaik ab 1976: 
Auftritt von Odin: 212
Erwähnungen von Wotan: 459, 462, 472
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