Lucius Tullius

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'''Lucius Tullius''' ist eine Figur der [[Römer-Serie]] des [[Mosaik von Hannes Hegen]]. Er ist ein hochrangiger römischer Tribun, der sich für die erste Vorstellung des [[Circus Digedag]] in [[Rom]] eine Loge reservieren lässt. Nach dem missglückten Anschlag des [[Julius Gallus]] auf das [[Zirkusschiff]] der [[Digedags]] setzt Lucius Tullius diesen ab und stellt das [[Kolosseum]] den Digedags zur Verfügung.
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'''Lucius Tullius''' ist eine Figur der [[Römer-Serie]] des [[Mosaik von Hannes Hegen]].
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== Auftritte ==
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Tullius ist ein hochrangiger römischer Tribun, der sich für die [[Eröffnungsgala des Circus Digedag|Premiere]] des ''[[Circus Digedag]]'' in [[Rom]] eine Loge reservieren lässt. Den [[Digedags]] ist die Bedeutung dieses Gastes wohlbewusst; nicht ohne Grund lassen sie ihn gesondert von der schönen [[Sumare]] mit einer Blumenkette begrüßen. Tullius teilt sich die Loge mit zwei eleganten Begleiterinnen.
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Nach dem missglückten Anschlag von [[Julius Gallus]] auf das [[Zirkusschiff]] enthebt Tullius ihn zur Strafe seines Direktorenpostens und stellt das [[Kolosseum]] stattdessen den Digedags zur Verfügung.
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== Zum Namen und zur Person ==
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Lucius Tullius hat einen klassischen römischen Namen, von dem lediglich das Cognomen nicht bekannt ist. ''[[Lucius]]'' als Prä- und ''[[Tullius]]'' als Gentilnomen sind verbreitete Namen gewesen. So trug z.B. der sagenhafte vorletzte König von Rom den Namen ''Servius Tullius'', und der volle Name von [[Cicero]] lautete ''Marcus Tullius Cicero''. ''Lucius'' hießen z.B. Sulla, Lucullus, [[Seneca]] und [[Kaiser Nero]]. Siehe dazu auch den Artikel [[Römische Namensgebung im Mosaik]].
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Der Lucius Tullius im MOSAIK ist fiktiv, auch wenn es Männer seines Namens nachweislich gegeben hat.
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== Tribunen in der römischen Geschichte ==
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Tribunen waren im [[Römisches Reich|Römischen Reich]] Funktionsträger verschiedener Art; am bekanntesten sind die ''Volkstribunen'' als Anführer der Plebs gegen das Patriziat und die ''Militärtribunen'' als hohe Offiziere. Bei Lucius Tullius dürfte es sich angesichts seiner deutlich zivilen Erscheinung um einen Volkstribunen handeln, wenn dieses Amt in der Kaiserzeit auch keine solche Bedeutung mehr hatte, wie noch in der Republik, da die Amtsvollmachten der Volkstribune seit [[Kaiser Augustus|Augustus]] auf den jeweiligen Kaiser übergegangen waren. Insofern ist der offensichtliche Einfluss des MOSAIK-Tribuns, der willkürlich Direktorenposten besetzen kann, [[anachronistisch]].
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== Lucius Tullius ergreift in folgendem Mosaikheft die Partei der Digedags ==
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[[Kategorie:Römer-Serie (Figur)]]
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[[Kategorie:Beamte]]
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[[Kategorie:Ratsherr]]

Aktuelle Version vom 12:24, 26. Apr. 2020

gütiger Tribun: Lucius Tullius

Lucius Tullius ist eine Figur der Römer-Serie des Mosaik von Hannes Hegen.

Tullius ist ein hochrangiger römischer Tribun, der sich für die Premiere des Circus Digedag in Rom eine Loge reservieren lässt. Den Digedags ist die Bedeutung dieses Gastes wohlbewusst; nicht ohne Grund lassen sie ihn gesondert von der schönen Sumare mit einer Blumenkette begrüßen. Tullius teilt sich die Loge mit zwei eleganten Begleiterinnen.

Nach dem missglückten Anschlag von Julius Gallus auf das Zirkusschiff enthebt Tullius ihn zur Strafe seines Direktorenpostens und stellt das Kolosseum stattdessen den Digedags zur Verfügung.

[Bearbeiten] Zum Namen und zur Person

Lucius Tullius hat einen klassischen römischen Namen, von dem lediglich das Cognomen nicht bekannt ist. Lucius als Prä- und Tullius als Gentilnomen sind verbreitete Namen gewesen. So trug z.B. der sagenhafte vorletzte König von Rom den Namen Servius Tullius, und der volle Name von Cicero lautete Marcus Tullius Cicero. Lucius hießen z.B. Sulla, Lucullus, Seneca und Kaiser Nero. Siehe dazu auch den Artikel Römische Namensgebung im Mosaik.

Der Lucius Tullius im MOSAIK ist fiktiv, auch wenn es Männer seines Namens nachweislich gegeben hat.

[Bearbeiten] Tribunen in der römischen Geschichte

Tribunen waren im Römischen Reich Funktionsträger verschiedener Art; am bekanntesten sind die Volkstribunen als Anführer der Plebs gegen das Patriziat und die Militärtribunen als hohe Offiziere. Bei Lucius Tullius dürfte es sich angesichts seiner deutlich zivilen Erscheinung um einen Volkstribunen handeln, wenn dieses Amt in der Kaiserzeit auch keine solche Bedeutung mehr hatte, wie noch in der Republik, da die Amtsvollmachten der Volkstribune seit Augustus auf den jeweiligen Kaiser übergegangen waren. Insofern ist der offensichtliche Einfluss des MOSAIK-Tribuns, der willkürlich Direktorenposten besetzen kann, anachronistisch.

[Bearbeiten] Lucius Tullius ergreift in folgendem Mosaikheft die Partei der Digedags

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