Fall Meinrath

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Geschlagen kehrt Meinrath nach Wien zurück, wo ihn schon die fünfzig ''Serien deutscher Burgen'' erwarten. An dem ganzen ''Fall Meinrath'' haben daher einzig [[Meinraths Enkel]] ihre helle Freude. Dem Oberst droht hingegen die Strafversetzung nach [[Przemysl]].
Geschlagen kehrt Meinrath nach Wien zurück, wo ihn schon die fünfzig ''Serien deutscher Burgen'' erwarten. An dem ganzen ''Fall Meinrath'' haben daher einzig [[Meinraths Enkel]] ihre helle Freude. Dem Oberst droht hingegen die Strafversetzung nach [[Przemysl]].
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Wäre der Fall geglückt, hätte er sicher einen anderen Namen bekommen. Er missglückte aber, führte zu einem Karriereknick für den Herrn Oberst und wurde daher von ihm selbst gegenüber seinen ihn bewundernden Enkeln resigniert als der "Fall Meinrath" bezeichnet.
== Darstellung in der Fangeschichte ==
== Darstellung in der Fangeschichte ==

Aktuelle Version vom 00:28, 2. Nov. 2012

Der Fall Meinrath ist ein Spionagefall in der Erfinder-Serie des Mosaik von Hannes Hegen und in der Fangeschichte Der "Fall Gartenlaube".

[Bearbeiten] Darstellung im MOSAIK

Oberst Meinrath, der Chef des österreichischen Evidenzbüros, war in letzter Zeit (die Geschichte spielt 1842) wenig erfolgreich beim Ausspionieren von preußischen Festungen. Er entwickelt daher die Idee, mit Hilfe der Steinbaukastenfirma von Eusebius Bruch einen Plan der Zitadelle Magdeburg zu ergattern. Er reist nach Bad Schandau, gibt sich als "Kommerzienrat Meinrath, Grossist aus Wien" aus und erteilt der Baukastenfirma einen Auftrag über fünfzig (!) komplette Serien deutscher Burgen, inklusive der Zitadelle Magdeburg. Da sich diese aber noch nicht im Bruch'schen Sortiment befindet, erklären sich die fähigsten Assistenten des Fabrikanten, Dig und Dag, bereit, die Vermessung der streng geheimen Festungsanlage zu übernehmen. In der Tat gelingt es ihnen, in die Zitadelle einzudringen, sie zu vermessen und sogar in ihrer Unterkunft ein erstes Modell aus Sandstein zu bauen. Doch leider fallen sie dann mitsamt ihren Plänen und dem Auftrag des "Kommerzienrates" dem Festungskommandanten Treskow in die Hände, und das Modell wird von den Wirtssöhnen Fritz und Franz umgebaut. Zwar können die Digedags aus der Zitadelle entkommen, doch den Meinrath müssen sie bitter enttäuschen. Da Treskow dank des Auftrags nun von Meinraths Plänen weiß und daher besonders vorsichtig geworden ist, ist der ganze Spionagefall gescheitert.

Geschlagen kehrt Meinrath nach Wien zurück, wo ihn schon die fünfzig Serien deutscher Burgen erwarten. An dem ganzen Fall Meinrath haben daher einzig Meinraths Enkel ihre helle Freude. Dem Oberst droht hingegen die Strafversetzung nach Przemysl.

Wäre der Fall geglückt, hätte er sicher einen anderen Namen bekommen. Er missglückte aber, führte zu einem Karriereknick für den Herrn Oberst und wurde daher von ihm selbst gegenüber seinen ihn bewundernden Enkeln resigniert als der "Fall Meinrath" bezeichnet.

[Bearbeiten] Darstellung in der Fangeschichte

In der Fanerzählung wird der Fall Meinrath nur kurz gestreift. Zusätzlich zu den Angaben aus dem MOSAIK wird noch erwähnt, dass Meinrath die fünfzig Burgenserien selbst bezahlen musste und dass durch diese Baukästen einer der Enkel, Karl, später den Beruf des Architekten ergriff. Er stieg sogar zum kaiserlich österreichischen Baudirektionalrat auf.

[Bearbeiten] Der Fall Meinrath entfaltet sich in folgenden Publikationen

Mosaik von Hannes Hegen: 83

Fanfiction: Der "Fall Gartenlaube"
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