Hörbuch

Aus MosaPedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Hörbuch ist ein von einer oder mehreren Personen gesprochener beziehungsweise gespielter Text in beliebiger Form und beliebigen Genres, der auf einem beliebigen Trägermedium gespeichert ist.

Hörbücher werden in der Regel von Hörbuchverlagen oder von Blindenbüchereien herausgegeben. Ein Hörbuch lebt von der Stimme des Sprechers. Die Stimme kann den Zuhörer fesseln, bei der Hand nehmen, faszinieren. Der Sprecher ist der Vermittler zwischen Text und Hörer. Das Hörbuch als auditives Medium kann in Form einer Lesung, eines Hörspiels oder Features gestaltet sein.

Im Volksmund hat sich allerdings folgende Unterscheidung durchgesetzt (die nach formalen Kritereien falsch ist):

Hörbuch = ein Sprecher liest die Geschichte vor = Lesung
Hörspiel = mehrere Sprecher sprechen/spielen ein Stück

Bei einem Hörspiel werden die zu vertonenden Stücke in der Regel neu inszeniert. Die Gewichtung liegt meist auf den Dialogen, während die Rolle des Erzählers oftmals minimiert wird, mitunter sogar ganz verschwindet.

Ein Kompromiss aus Hörbuch und Hörspiel ist die sogenannte "inszenierte Lesung", eine Lesung mit verteilten Rollen. Der Text der Vorlage bleibt komplett erhalten, jedoch wird die wörtliche Rede von verschiedenen Personen gelesen.

Soundeffekte und Musikuntermalung sind bei allen möglich, werden aber bei Hörbüchern und inszenierten Lesungen wesentlich seltener eingesetzt als bei Hörspielen. Bei Hörspielen sind sie heute beinahe unabdingbar.

[Bearbeiten] Mosaik-Hörbücher

Hörbuch Jahr Reihe
Der Fluch des Skarabäus 2000 Abrafaxe-Romane
Koggen, Kähne, Kaperfahrer 2001 Abrafaxe-Romane
Die geheimnisvolle Insel 2001 Abrafaxe-Romane

Wenn vom Mosaik-Hörbuch die Rede ist, ist allerding meistens das Hörspiel Ritter Runkel - Das Turnier zu Venedig gemeint, da dieses auch vom Verlag als Hörbuch bezeichnet wurde.

Persönliche Werkzeuge