Eukalyptes der Ungenießbare

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Eukalyptes der Ungenießbare ist eine Figur im Heron-Ktesibios-Kapitel der Erfinder-Serie. Er wird von seinem Urenkel Ptolemäos erwähnt.

Nachdem das Eierkarussell der Digedags den König von Ägypten mit einem Straußenei beschossen hat, lässt dieser die Unruhestifter des Saals verweisen. Die sieben Plagen sollten sie heimsuchen, wenn sie seinen Palast noch einmal betreten würden. Dabei sei er noch viel zu milde - ganz im Gegensatz zu seinem Urgroßvater Eukalyptes dem Ungenießbaren. Mit dem hätte man sich so etwas nicht erlauben können!

Man darf also davon ausgehen, dass Eukalyptes wenn schon kein König, so doch ein mächtiger Mann war und ziemlich streng gewesen sein muss.

[Bearbeiten] Wortspiel

Der sprechende Name des königlichen Urgroßvaters spielt natürlich auf den Eukalyptusbaum an, speziell auf den gewöhnungsbedürftigen Geschmack von Eukalyptusöl und Eukalyptusbonbons. In der Römer-Serie war zudem schon einmal von einer Schlacht bei Eukalyptus die Rede. Zudem hat das Wort Ähnlichkeit mit Euergetes, einem Beinamen mit der Bedeutung "Wohltäter", den Ptolemaios III. und Ptolemaios VIII. trugen.

Der Eukalyptusbaum stammt übrigens aus Australien und ist erst seit der Neuzeit in Europa bekannt. Der griechisch/lateinisch klingende Name ist eine gelehrte Neuschöpfung.

[Bearbeiten] Wikipedia-Link

[Bearbeiten] Eukalyptes der Ungenießbare wird in folgendem Mosaikheft erwähnt

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