Mosaik 462 - Das schwarze Tor

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== Externe Links ==
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Version vom 19:11, 31. Dez. 2014

Stammdaten
Titelbild Erschienen Juni 2014
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 153 + Titelbild + S. 2
Katalog noch nicht erfasst
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Abrafaxe-Römer-Serie
Heft davor Stars in der Manege
Heft danach Familienbande

Inhaltsverzeichnis

Comic

Inhalt

Erzähler: Tacitus
Nach dem Desaster von Augusta Treverorum, bei dem durch die Schuld der Abrafaxe die Therme demoliert wurde, herrscht dicke Luft im Circus Spontifex. Von allen Seiten werden die Abrafaxe mit Vorwürfen bombardiert und schließlich fristlos entlassen. Die schlechte Stimmung, begünstigt durch eine nunmehr prekäre Finanzlage, breitet sich schnell aus, und so kündigt auch gleich noch Selene, die selbstverständlich ihre Avicula mit sich nimmt, und auch Thusnelda verlässt Spontifex, da sie sich gerade kurzerhand in einen römischen Gladiator, Adonius, verguckt hat. Sie wird auch gleich in dessen Anhängerschaft, der Liga der Anhängerinnen des liebreizenden Adonius, kurz LALA, aufgenommen. Selbstverständlich folgt ihr der treue Trauthelm auf dem Fuß.
Selene und Avicula finden schnell neue Arbeit auf einer Baustelle. Ule neckt derweil Vada, indem er ihren Kamm entwendet und vor ihr wegläuft - unglücklicherweise direkt in die Arme des schurkischen Sklaven Occius.
Unterdessen sorgt Trauthelm für Unmut in der Gladiatorenschule. Sehr zur Verwunderung des Chefs zeigt er sich völlig unbeeindruckt von sämtlichen Schwingern und Angriffen des Giganten Faustus, der schließlich von Trauthelm mit nur einem Hieb meterweit hinwegbefördert wird. Auch Adonius' tätlichen Angriffen trotzt Trauthelm stoisch und bewegungslos. Derlei mangelnden Enthusiasmus kann der Chef der Gladiatorenschule wiederum nicht gebrauchen und steckt Trauthelm kurzerhand in die Rüstkammer.
Vada, die Zeugin von Ules Entführung geworden war, hat derweil die Abrafaxe informiert, dass ihr Spielkamerad im obersten Stockwerk der Porta Nova gefangengehalten wird. Um ihn zu befreien, eintwickelt der schlaue Brabax einen sensationellen Plan, für den er aber die anderen, teilweise ehemaligen Mitglieder des Zirkus', benötigt.
Leonidas und Spontifex sind schnell gefunden: Sie torkeln gerade sturzbetrunken aus der erstbesten Kneipe. Thusnelda ist ebenfalls wieder anwesend. Sie hat doch recht zügig bemerkt, dass der schöne Adonius ein Windei ist, und sich schnell davon gemacht. Und auch Selene und Avicula sind nicht zu verfehlen. Der Elefantendame war in ihrem neuen Job als Lastkran schnell langweilig, weswegen sie kurzerhand den Marktplatz ein wenig umdekorierte. Doch man kann die graue Dame schnell beruhigen und zu sinnvollen Tätigkeiten einsetzen: Mittels einer Wasserdusche aus ihrem Rüssel sind Spontifex und Leonidas ganz schnell wieder nüchtern.
Brabax hat nun genügend Leute für seinen raffinierten Befreiungsplan zusammen. Als es Nacht wird, lenkt die liebreizende Thusnelda die römische Wachmannschaft ab - ihre Katze sei aufs Dach geklettert und käme nicht mehr herunter. Der zuständige Centurio kommandiert hilfsbereit sogleich die komplette Wachmannschaft zur Rettung der Katze ab. Einzig ein Teerkocher kocht seinen Teer noch in Sichtweite der Porta. Doch Abrax gelingt es, auch diesen wegzulocken. Sodann kann Brabax' genialer Plan zur Ausführung kommen: Avicula stellt sich unter dem Fenster, hinter dem Ule gefangen gehalten wird, einfach auf die Hinterbeine - und ist trotz allem gerade mal halb so groß wie nötig, wie Brabax zerknirscht feststellen muss. Daher müssen nun nacheinander alle an der Rettung Beteiligten aneinander nach oben klettern. Zuunterst stemmt Trauthelm die ganze Bagage samt Elefanten nach oben. Ule kann nun aus seinem Gefängnis klettern und wird von Califax in Empfang genommen.
Unglücklicherweise läuft derweil Thusnelda dem Schuft Occius über den Weg. Dieser riecht den Braten sogleich und staucht den Centurio kräftig zusammen. Thusnelda flieht zu ihren Freunden. Eine unglückliche Entscheidung, denn der nicht gerade helle Trauthelm vergisst, dass er eine Elefanten-Menschen-Pyramide balanciert und stürmt auf seine Angebetete zu. Es kommt, wie es kommen muss: Elefant und Reisegruppe verlieren das Gleichgewicht und stürzen zu Boden. Glücklicherweise kommt niemand von ihnen zu Schaden, auch der zuoberst befindliche Ule nicht, der nun doch den ganzen Weg von oben im freien Fall zurückgelegt hat. (Offensichtlich hätte er auch einfach ohne Räuberleiter aus dem Fenster springen können.) Weniger Glück hat Occius, auf den der fünf-Tonnen-Elefant direkt draufstürzt. Benommen bleibt er liegen.
Abrax hat unterdessen den Teerkessel entleert und eine Feuerwand vor der Porta Nova errichtet. Strategisch nicht ganz glücklich befindet er sich zusammen mit Leonidas und dessen Hunden jedoch, genau wie die Römer, auf der falschen Seite des Hindernisses. Also springen sie kurzerhand in den glühenden Teerkessel und lassen sich durch die Feuerwand zu ihren Freunden auf die andere Seite rollen. Nur mit einem Drehwurm, aber glücklicherweise ohne irgendwelche Brandverletzungen klettern alle wohlbehalten wieder heraus.
Auch Occius hat den auf ihn gestürzten Elefanten gut überstanden. Ein paar Schrammen sieht man ihm an, er selbst würdigt die Begebenheit jedoch keiner weiteren Bemerkung. Spontifex weiß nun um Brabax' grenzenlose Genialität und würdigt diese, indem er die Abrafaxe wieder in seinem Zirkus aufnimmt. Gemeinsam macht man sich nun auf die nächste Etappe Richtung Rom, nach Massilia.

Figuren

Bemerkungen

Redaktioneller Teil

Mitarbeiter

Weitere Besonderheiten

  • Auf der Verlagshomepage wurden vorab verschiedene Titelentwürfe für das Heft gezeigt (Bilder 1 bis 4).
  • Das Heft wurde im Newsletter 221 beworben.

Externe Links

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