Arme Französin mit rotem Kopftuch

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Die '''arme Französin mit rotem Kopftuch''' ist eine Figur der Serie [[Anno 1704/05]] und tritt innerhalb der [[Pyrenäen-Serie]] auf.
Die '''arme Französin mit rotem Kopftuch''' ist eine Figur der Serie [[Anno 1704/05]] und tritt innerhalb der [[Pyrenäen-Serie]] auf.
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Die junge Französin gehört zu den ersten Bewohnern des Dorfes am Rande der [[Pyrenäen]], die im [[La Belle Amité|Wirtshaus]] einen Teil der von ihnen erpressten Steuern zurückgezahlt bekommen. Sie bekommt - wie alle anderen auch -  vom [[Alter Stadtschreiber|Stadtschreiber]] ausdrücklich eingeschärft, dass sie niemandem von dem Geld erzählen darf. Im Gegensatz zu einem [[Leichtfertiger blonder Franzose|leichtfertigen Mitgenossen]] hält sie sich ernsthaft an das Gebot und ist daher auch sehr vorsichtig, als kurze Zeit später ein fremder Moritatensänger auftaucht, der ein Spottlied auf den [[Ludwig XIV.|König]] singt. Der Bänkelsänger will im Wirtshaus anschließend einen Königswitz erzählen, wozu er angeblich eine [[Louis d'or|Goldmünze]] benötigt. Die junge Frau versicht ihm, dass man keine Münzen besitze. Der leichtfertige Franzose zückt jedoch zu ihrem blanken Entsetzen seinen Geldbeutel und führt dem Bänkelsänger seine neuen Münzen vor. Augenblicke später stürmen [[französische Dragoner]] das Wirtshaus, denn bei dem scheinbar harmlosen Sänger handelte es sich um niemand anders als um den Spion der Obrigkeit, [[Emile Espionnet]]. Die junge Frau zeigt sich tapfer und mischt bei der Prügelei kräftig mit; so beißt sie etwa einem der Dragoner offenbar sehr schmerzvoll in die Hand.
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Die junge Französin gehört zu den ersten Bewohnern des Dorfes am Rande der [[Pyrenäen]], die im [[La Belle Amité|Wirtshaus]] einen Teil der von ihnen erpressten Steuern zurückgezahlt bekommen. Sie bekommt - wie alle anderen auch -  vom [[Alter Stadtschreiber|Stadtschreiber]] ausdrücklich eingeschärft, dass sie niemandem von dem Geld erzählen darf. Im Gegensatz zu einem [[Leichtfertiger blonder Franzose|leichtfertigen Mitgenossen]] hält sie sich ernsthaft an das Gebot und ist daher auch sehr vorsichtig, als kurze Zeit später ein fremder Moritatensänger auftaucht, der ein Spottlied auf den [[Ludwig XIV.|König]] singt. Der Bänkelsänger will im Wirtshaus anschließend einen Königswitz erzählen, wozu er angeblich eine [[Louis d'or|Goldmünze]] benötigt. Die junge Frau versichert ihm, dass man keine Münzen besitze. Der leichtfertige Franzose zückt jedoch zu ihrem blanken Entsetzen seinen Geldbeutel und führt dem Bänkelsänger seine neuen Münzen vor. Augenblicke später stürmen [[französische Dragoner]] das Wirtshaus, denn bei dem scheinbar harmlosen Sänger handelte es sich um niemand anders als um den Spion der Obrigkeit, [[Emile Espionnet]]. Die junge Frau zeigt sich tapfer und mischt bei der Prügelei kräftig mit; so beißt sie etwa einem der Dragoner offenbar sehr schmerzvoll in die Hand.
Es ist anzunehmen, dass sie später mit den übrigen Dorfbewohnern in die Berge flieht.
Es ist anzunehmen, dass sie später mit den übrigen Dorfbewohnern in die Berge flieht.

Version vom 09:38, 22. Jan. 2008

Das Entsetzen ist berechtigt ...

Die arme Französin mit rotem Kopftuch ist eine Figur der Serie Anno 1704/05 und tritt innerhalb der Pyrenäen-Serie auf.

Die junge Französin gehört zu den ersten Bewohnern des Dorfes am Rande der Pyrenäen, die im Wirtshaus einen Teil der von ihnen erpressten Steuern zurückgezahlt bekommen. Sie bekommt - wie alle anderen auch - vom Stadtschreiber ausdrücklich eingeschärft, dass sie niemandem von dem Geld erzählen darf. Im Gegensatz zu einem leichtfertigen Mitgenossen hält sie sich ernsthaft an das Gebot und ist daher auch sehr vorsichtig, als kurze Zeit später ein fremder Moritatensänger auftaucht, der ein Spottlied auf den König singt. Der Bänkelsänger will im Wirtshaus anschließend einen Königswitz erzählen, wozu er angeblich eine Goldmünze benötigt. Die junge Frau versichert ihm, dass man keine Münzen besitze. Der leichtfertige Franzose zückt jedoch zu ihrem blanken Entsetzen seinen Geldbeutel und führt dem Bänkelsänger seine neuen Münzen vor. Augenblicke später stürmen französische Dragoner das Wirtshaus, denn bei dem scheinbar harmlosen Sänger handelte es sich um niemand anders als um den Spion der Obrigkeit, Emile Espionnet. Die junge Frau zeigt sich tapfer und mischt bei der Prügelei kräftig mit; so beißt sie etwa einem der Dragoner offenbar sehr schmerzvoll in die Hand.

Es ist anzunehmen, dass sie später mit den übrigen Dorfbewohnern in die Berge flieht.


Die Französin tritt in folgendem Mosaikheft auf

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