Gisela Zimmermann

Aus MosaPedia

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Da mindestens das Geburtsdatum auch im Lehmstedt-Buch steht, kann man die Änderung einstweilen tolerieren. Für das Todesdatum hätte ich jedoch gern noch eine Quelle.)
 
(Der Versionsvergleich bezieht 5 dazwischenliegende Versionen mit ein.)
Zeile 1: Zeile 1:
-
'''Gisela Zimmermann''' (* 10. September 1912 in Bremen, † 19. Februar 1980 in Hohen Neuendorf) war eine deutsche [[Comiczeichner]]in.
+
'''Gisela Zimmermann''' (* 10. September 1912 in Bremen, † 19. Februar 1978 in Hohen Neuendorf) war eine deutsche [[Comiczeichner]]in.
-
Gisela Zimmermann verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Bremen. Dort studierte sie an der Kunstgewerbeschule in der selben Klasse wie [[Manfred Schmidt]], dem Schöpfer von [[Nick Knatterton]]. Nach ihrem Studium arbeitete sie in Berlin als Pressezeichnerin. Sie heiratete den bekannten Illustrator [[Kurt Zimmermann]] und hatte mit ihm zwei Söhne. Als 1957 die Erscheinungsweise des [[MOSAIK]] von quartalweise auf monatlich umgestellt wurde, holte [[Hannes Hegen]] sie in sein [[Mosaikkollektiv]]. Auch nach dem Ausscheiden Hannes Hegens blieb sie dem MOSAIK treu. Sie starb am 19. Februar 1980 an Herzversagen in ihrem Heimatort Hohen Neuendorf bei Berlin..
+
Gisela Zimmermann verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Bremen. Dort studierte sie an der Kunstgewerbeschule in derselben Klasse wie [[Manfred Schmidt]], der Schöpfer von [[Nick Knatterton]]. Nach ihrem Studium arbeitete sie in Berlin als Pressezeichnerin und veröffentlichte 1935 in der "Niederdeutschen Warte" ihren Comic "Schneuz", von dem 26 Folgen gedruckt wurden. Sie heiratete den Illustrator Kurt Zimmermann und hatte mit ihm zwei Söhne. Als 1957 die Erscheinungsweise des [[MOSAIK]] von quartalweise auf monatlich umgestellt wurde, holte [[Hannes Hegen]] sie in das [[Mosaikkollektiv]] und sie zeichnete an der [[Römer-Serie]] mit. Auch nach dem Ausscheiden Hannes Hegens blieb sie dem MOSAIK treu. Sie starb am 19. Februar 1978 an Herzversagen in ihrem Heimatort Hohen Neuendorf bei Berlin.
-
Gisela Zimmermanns Spezialität waren die [[Wimmelbilder]]. In den ersten Heften mit den Abrafaxen war es ihre Aufgabe, die "normale Dorfbevölkerung" zu zeichnen.
+
Gisela Zimmermanns Spezialität waren die [[Wimmelbilder]], die sie ab Heft Nr. [[60]] eigenverantwortlich übernahm. In den ersten Heften mit den Abrafaxen war es ihre Aufgabe, die "normale Dorfbevölkerung" zu zeichnen.  
Sie zeichnete auch allein die von [[Lothar Dräger]] getexteten MOSAIK-Beilagen ''[[Klaus und Hein erzählen aus dem Pionierleben]]''.
Sie zeichnete auch allein die von [[Lothar Dräger]] getexteten MOSAIK-Beilagen ''[[Klaus und Hein erzählen aus dem Pionierleben]]''.
-
Ein [[Mitarbeiterporträt|Porträt]] erschien im [[Sammelband 11 (1979/2) - Festungshaft|Sammelband 11]].
+
Ein [[Mitarbeiterporträt|Porträt]] erschien im [[Sammelband 11 (1979/2) - Festungshaft|Sammelband 11]] und eine zweiseitige Biographie in [[Die Digedags im Wimmelbild]].
== Externe Links ==
== Externe Links ==

Aktuelle Version vom 21:50, 29. Dez. 2024

Gisela Zimmermann (* 10. September 1912 in Bremen, † 19. Februar 1978 in Hohen Neuendorf) war eine deutsche Comiczeichnerin.

Gisela Zimmermann verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Bremen. Dort studierte sie an der Kunstgewerbeschule in derselben Klasse wie Manfred Schmidt, der Schöpfer von Nick Knatterton. Nach ihrem Studium arbeitete sie in Berlin als Pressezeichnerin und veröffentlichte 1935 in der "Niederdeutschen Warte" ihren Comic "Schneuz", von dem 26 Folgen gedruckt wurden. Sie heiratete den Illustrator Kurt Zimmermann und hatte mit ihm zwei Söhne. Als 1957 die Erscheinungsweise des MOSAIK von quartalweise auf monatlich umgestellt wurde, holte Hannes Hegen sie in das Mosaikkollektiv und sie zeichnete an der Römer-Serie mit. Auch nach dem Ausscheiden Hannes Hegens blieb sie dem MOSAIK treu. Sie starb am 19. Februar 1978 an Herzversagen in ihrem Heimatort Hohen Neuendorf bei Berlin.

Gisela Zimmermanns Spezialität waren die Wimmelbilder, die sie ab Heft Nr. 60 eigenverantwortlich übernahm. In den ersten Heften mit den Abrafaxen war es ihre Aufgabe, die "normale Dorfbevölkerung" zu zeichnen.

Sie zeichnete auch allein die von Lothar Dräger getexteten MOSAIK-Beilagen Klaus und Hein erzählen aus dem Pionierleben.

Ein Porträt erschien im Sammelband 11 und eine zweiseitige Biographie in Die Digedags im Wimmelbild.

[Bearbeiten] Externe Links

Persönliche Werkzeuge