Heinrich Guise
Heinrich Guise wird in einem redaktionellen Text der Wido-Wexelgelt-Serie im Mosaik ab 1976 erwähnt. Es handelt sich um dabei um Herzog Heinrich von Guise (französisch Henri le Balafré - "der Narbige", 1550-1588) aus der Adelsfamilie Guise, einer Seitenlinie des Hauses Lothringen. Er war einer der Anführer der Katholischen Liga während der Hugenottenkriege in Frankreich, insbesondere während des sogenannten Krieges der drei Heinriche 1585-1588/89.
Heinrich Guise im MOSAIK[Bearbeiten]
Im zweiten Teil des redaktionellen Beitrags Auf dem Weg zu einem neuen Europa, erschienen im Mittelteil von Heft 271, geht es u.a. um die Bürgerkriege in Frankreich zwischen 1562 und 1598, die Hugenottenkriege. Deren Höhepunkt sei der Kampf der drei Heinriche - König Heinrich III. von Frankreich, König Heinrich von Navarra und Heinrich Guise - während des finalen, des Achten Hugenottenkrieges gewesen. Heinrich Guise, der Anführer der Katholiken, sei im Auftrag König Heinrichs III. ermordet worden und dieser sei kurz darauf ebenfalls einem Attentat zum Opfer gefallen, worauf der übrig gebliebene Heinrich, der König von Navarra und Anführer der Protestanten, als Heinrich IV. neuer König von Frankreich geworden sei.
Anmerkung: Der Mord an Heinrich von Guise und seinem jüngeren Bruder, Erzbischof Ludwig von Reims, genannt Kardinal von Guise, erfolgte am 23. bzw. 24. Dezember 1588 in Blois, wohin der König die beiden Arglosen eingeladen hatte. Die Führung der Katholischen Liga übernahm nun der dritte Guise-Bruder, Karl von Mayenne, und setzte den Kampf von Paris aus bis 1594 fort.
Externer Verweis[Bearbeiten]
- Heinrich von Guise in der Wikipedia
Heinrich Guise wird in folgendem Mosaikheft erwähnt[Bearbeiten]
Mittelteil von 271 (Auf dem Weg zu einem neuen Europa)