Wilhelm Conrad Röntgen

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Röntgen entdeckt die gleichnamigen Strahlen
Conrad Röntgen führt seine X-Strahlen vor

Wilhelm Conrad Röntgen tritt in der Jubiläums-Serie des Mosaik ab 1976 auf. Er wird im Prolog der Orient-Express-Serie kurz vorgestellt und dient der näheren Beschreibung des historischen Zeitraums, in dem die Serie spielt - Ende des 19. Jahrhunderts. Außerdem tritt er im Oktober-Blatt des Abrafaxe-Kalenders 2007 auf. Das Kalenderblatt wurde auch im Vorsatz des Buches Wie funktioniert die Welt? - 30 Kinderleichte Experimente abgedruckt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Auftritt in der Jubiläums-Serie

Als die Abrafaxe den Auftrag erhalten, einen Kriminalfall in Würzburg zu lösen, wollen sie die Gelegenheit nutzen und ihren Freund Conrad Röntgen besuchen, der inzwischen als Professor am Physikalischen Institut der Universität tätig ist. Brabax erinnert sich daran, dass Conrad Röntgen inwischen sogar Rektor der Universität geworden ist. Sie treffen ihn zusammen mit seiner Frau zufällig bei einem Spaziergang. Seiner Frau erklärt er, dass er die drei aus seiner Zeit am Züricher Politechnikum kennt. Er lädt sie sogleich in sein Labor ein, um ihnen seine neueste Endeckung zu zeigen. An einem fluoreszierenden Schirm zeigt er ihnen, wie seine Hand von Strahlen durchleuchtet wird. Er hat diese Strahlen X-Strahlen genennt, aber ein Patent möchte er damit nicht anmelden. Er möchte, dass diese Strahlen der Menschheit nützlich sind, ohne dass damit Geld verdient wird. Brabax erkennt, dass er mit dieser Entdeckung einer der größten Physiker sein wird. Tatsächlich wird ihm nur wenige Jahre später der erste Nobelpreis für Physik verliehen. Auch die Abrafaxe können mithilfe seiner Entdeckung ihren Kriminalfall in der Villa Kröber lösen.

[Bearbeiten] Anmerkungen

Conrad Röntgen war von 1893 bis 1894 Rektor der Universität Würzburg, also nicht mehr zur Zeit der Handlung. Im Januar 1896 stellte er seine Entdeckung der Öffentlichkeit vor, für die er 1901 mit dem Nobelpreis geehrt wurde. Im Jahr 1900 ging Conrad Röntgen an die Universität München und war dort als Professor für Physik bis 1920 tätig. Er starb am 10. Februar 1923 in München.

[Bearbeiten] Mittelteil

In der redaktionellen Rubrik Zeitsprung wird im Heft 595 erwähnt, dass die nach Röntgen benannten Strahlen vollkommen neue Anwendungen ermöglichten, deren Folgen man oft noch nicht vorhersah. Es waren neue Ansätze nötig, die als moderne Physik bezeichnet werden.

Die Rubrik Fragen über Fragen informiert über das Leben von Wilhelm Conrad Röntgen und seine Entdeckung. Er wuchs in den Niederlanden auf, bekam jedoch keine Zulassung zur Universität in Utrecht. Er studierte in Zürich, wo ihn Professor August Kundt in die Physik einführte. 1869 wurde er Doktor der Physik. In Zürich lernte er seine spätere Frau Anna Bertha Ludwig kennen. 1870 ging er nach Würzburg und war dann an verschiedenen Orten tätig. 1888 kehrte er wieder nach Würzburg zurück und trat eine Stelle als Professor an der Universität an. An 8. November 1895 entdecke er die später nach ihm benannten Strahlen, mit denen er am 22. Dezember 1895 ein Röntgenbild von der Hand seiner Frau erstellte, das berühmt wurde. 1901 wurde Wilhelm Conrad Röntgen mit dem Nobelpreis für Physik geehrt.

Die Rubrik Kennst du schon ... informiert im Heft 595 über Marie Curie, die sich gut mit der Forschung von Röntgen auskannte. Röntgenstationen und Röntgenfahrzeuge entstanden unter ihrer Anleitung, um im Ersten Weltkrieg den vielen Verletzten zu helfen.

[Bearbeiten] Röntgen im Kalender 2007

Auf dem Oktober-Blatt des Abrafaxe-Kalender 2007 - Unterwegs mit Erfindern betätigt sich Brabax als Assisstent vom Wilhelm Röntgen. Abrax und Califax demonstrieren die Wirkung der nach dem Forscher benannten Strahlen. Folgender Text wurde auf der Rückseite des Kalenders abgedruckt:

Der deutsche Physiker Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte im Jahr 1895 beim Experimentieren mit Elektronenstrahlen zufällig deren durchleuchtende Wirkung. Dafür erhielt er im Jahr 1901 als erster Mensch den Nobelpreis.

[Bearbeiten] Der reale Wilhelm Conrad Röntgen

[Bearbeiten] Conrad Röntgen ist in folgenden Publikationen zu sehen

Mosaik ab 1976: 283, 595

Mittelteil: 595 (Zeitsprung, Fragen über Fragen und Kennst du schon ...)

Abrafaxe-Kalender: Kalender 2007 (Oktober-Blatt)

Wie funktioniert die Welt? - 30 Kinderleichte Experimente (Vorsatz)
Persönliche Werkzeuge