Mosaik 596 - Der Geisterbruder

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Stammdaten
Titelbild Erschienen August 2025
Tb 596.jpg
Nachdruck noch nicht
Umfang 36 Seiten Comic
+ 16 Seiten Mittelteil
Panel 135 + Titelbild + Rückseite
Serie Liste aller Abrafaxe-Mosaiks
Hauptserie: Jubiläums-Serie
Heft davor Die kleinen Detektive
Heft danach Die Fehde

Comic[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Erzähler: anonymer Erzähler
Im dichten Urwald spaltet ein Blitzschlag an einem Sommertag vor neuntausend Jahren eine mächtige Eiche. Die Abrafaxe betreten nach einem Zeitsprung die Lichtung in der Steinzeit. Zwei Tage irren sie hungrig durch den Wald, ohne Spuren von Menschen zu finden. Während Brabax versucht, ein Feuer zu entzünden, hat Abrax im Bach einen Fisch gefangen hat. Leider schnappt sich ein Fuchs seinen Fang und verschwindet damit im Dickicht. Abrax entdeckt einen Pfad und glaubt einen Reiter zu hören. Doch ein riesiger Auerochse erscheint aus dem Unterholz und wirft Abrax in die Höhe. Damit er nicht unter die Hufe gerät, und hält sich Abrax an seinen Hörnern fest. Er ruft seinen Gefährten zu, das Feuer weiter in Gang zu halten, denn heute gibt es Ochsen am Spieß!
Brabax und Califax bleiben erschrocken stehen. Dann folgen sie dem Auerochsen, doch bald haben sie seine Spur im dichten Urwald verloren. Damit Abrax sie wiederfindet, beschließen sie, ihre Feuerstelle aufzusuchen und dort auf ihn zu warten. Als sie dort ankommen, sitzt am Feuer ein unbekanntes Mädchen, das sich als Ya'Nuuk vorstellt. Auch Brabax und Califax nennen ihre Namen und fragen, ob sie ihren Freund Abrax gesehen hat. Er wurde von einem Auerochsen entführt. Aber die Kleine hat weder den Ochsen noch ihren Freund gesehen. Brabax fragt, ob sie sich im Wald verlaufen hat. Sie versteht seine Frage nicht und lässt sich erklären, was das bedeutet. Danach vermutet sie, dass die zwei aus der Geisterwelt kommen.
Ya'Nuuk hört plötzlich, dass der Auerochse zurückkehrt. Doch er taucht ohne Abrax aus dem Gebüsch auf. Das Mädchen rennt zu dem Tier und fragt, ob er ihr Geisterbruder sein will. Sie versucht ihm eine Locke abzuschneiden, doch Brabax wirft sie mit einem Sprung auf den Boden. Er vermutet, dass sie das Tier mit einem Messer erlegen will. Ya'Nuuk ärgert sich darüber, denn sie wollte dem Auerochsen nur eine Locke abschneiden, um ein Bündnis mit ihm als Geisterbruder zu besiegeln. Sie verschwindet rasch im Unterholz und lässt die Abrafaxe ratlos zurück.
Califax und Brabax wollen ihr folgen, doch sie finden sie nicht mehr. Bei der Suche begegnen sie einem großen kräftigen Burschen, der Ta'Kham heißt. Er führt sie in ihr Stammeslager an der Saale. Dort treffen sie auch Ya'Nuuk wieder, die inzwischen allen von ihrem Erlebnis berichtet hat. Die Steinzeitleute teilen mit ihnen das Essen und wollen bei der Suche nach ihrem Freund Abrax helfen. Inzwischen sollen sie sich im Lager und beim Fischfang nützlich machen. So helfen sie As'Qarr und seinem Partner die Reusen zu kontrollieren. Sie bringen den Fischfang in die geräumigen Hütte des Stammes, bevor sie von einem Wolkenbruch überrascht werden. Während Califax die Aale putzt und zubereitet, lässt sich Brabax von Ha'Naan die Herstellung der Pfeile zeigen. Ya'Nuuk zeigt sich dabei als ihre gelehrige Schülerin.
Inzwischen kehrt der Suchtrupp mit der Schamanin Qai'Rhoya zurück, jedoch Abrax haben sie nicht gefunden. Die Schamanin zeigt Brabax und Califax einen Schuh von Abrax, den sie fand. Sie sollen sich keine Sorgen machen, denn ihrem Freund sei nichts passiert, behauptet sie. Califax schreit aufgeregt, woher sie das wissen will. Sie berichtet, dass die Drei-Hügel-Leute vor ihr dort waren. Die Geister haben ihr davon erzählt. Brabax fragt, wo sie die Drei-Hügel-Leute finden können. Vielleicht haben sie Abrax gefunden. Sie werden sie bereits am nächsten Tag treffen, da sie sich zu einem alljährlichen Fest begeben, an dem auch die Drei-Hügel-Leute teilnehmen.
Am nächsten Morgen wird das Lager abgebaut. Die Bewohner verstauen die Matten und Zeltstangen in Unterständen und reisen mit ihren Kanus den Fluss entlang bis zum Festplatz, auf dem sich mehrere Gruppen aus der Umgebung einmal im Jahr für ein Fest treffen. Bis zum Abend werden dort zwei neue Hütten errichtet, vor denen sie sich an einem Feuer versammeln.
Am nächsten Morgen fragen Brabax und Califax die Drei-Hügel-Leute nach Abrax. Sie haben zwar niemand am Neun-Buchen-Sumpf gesehen, aber einen Schuh gefunden. Es ist tatsächlich der zweite Schuh von Abrax. Doch während des Festes will sie niemand zum Sumpf führen. Qai'Rhoya beginnt mit ihren Beschwörungen, um die Welt der Geister, Ahnen und Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Als die Schamanin während der Zeremonie auf dem Festplatz in Trance zu Boden sinkt, möchte Califax ihr zu Hilfe eilen. Ya'Saam hält ihn zurück und erklärt, dass die Schamanin jetzt in der Geisterwelt sei. Ya'Nuuk entdeckt plötzlich Abrax, der ganz überraschend aus dem Wald herausgelaufen kommt. Abrax wird von seinen Gefährten erfreut begrüßt. Doch die versammelten Stammesleute sind beunruhigt und glauben, dass Qai'Rhoya das Tor zur Geisterwelt geöffnet hat.
Die Schamanin muss nun dafür sorgen, dass die Abrafaxe dahin verschwinden, wo sie hergekommen sind. Sie führt sie in eine Höhle am Saaleufer, in die kurz darauf ein Blitz aus heiterem Himmel einschlägt. Danach sind die Abrafaxe verschwunden und die Welten befinden sich wieder im Gleichgewicht. Ya'Nuuk zeigt der Schamanin eine blonde Haarlocke, die mit Birkenpech an einem Lederband befestigt ist. Die Haarlocke stammt von Abrax, den sie jetzt zu ihrem Geisterbruder gewählt hat.

Figuren[Bearbeiten]

Bemerkungen[Bearbeiten]

  • erwähnte Orte: Saale, Geisterwelt, Neun-Buchen-Sumpf
  • Das Kioskheft trägt (im Gegensatz zum Aboheft) den Untertitel Die Abrafaxe in der Urzeit.
  • Die Handlung beginnt an einem Sommertag vor neuntausend Jahren.
  • Der Marienkäfer sitzt auf einem Baumstamm auf S. 2.
  • Der Stamm, bei dem die Abrafaxe landen, weist einige Gemeinsamkeiten mit den Na'vi auf, dem blauen Volk in den Avatar-Filmen von James Cameron - so das Konzept von "Geisterbrüdern" (bei den Na'vi im englischen Original: spirit brother/sister), die Form ihrer Namen (mit lustigem Apostroph), ein auserwählter Ochsenreiter (im Original: Drachenreiter) und die spirituelle Dankbarkeit und Verbundenheit gegenüber von ihnen erlegten und verspeisten Tieren.
  • Während auf der Rückseite des Abo-Heftes drei Dinge zu finden sind, die es damals noch nicht gab, zeigt die Rückseite des Kiosk-Heftes eine Inhaltszusammenfassung mit Bildausschnitten.

Redaktioneller Teil[Bearbeiten]

  • Werbung für nickelodeon

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Weitere Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Mit Hilfe der App MOSAIK Magic konnte man sich mit seinem Smartphone oder Tablet auf folgenden Seiten Hintergrundinformationen anzeigen lassen:
Seite Info
1 Coverentwürfe
4 Lieblings-MOSAIK des Monats
7 Das kleine Rattikon - der Aurochse
12 rote Haare
29 27. Abrafaxe-Kinderschachturnier
40 Mikrolithe
47 Hinter den Kulissen

Externe Links[Bearbeiten]